Bamberger Symphoniker bringen Klangrausch und Schicksalsdrama nach Bamberg


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Zwischen Klangrausch und Schicksalsmotiv: Die Bamberger Symphoniker live in Bamberg
Am Samstag, 14. November 2026, verwandelt sich der Joseph-Keilberth-Saal der Konzerthalle Bamberg in einen Resonanzraum für musikalische Unruhe, intime Klangsprache und große sinfonische Dramatik. Unter der Leitung von Nikolaj Szeps-Znaider treffen Luciano Berios Bewegung, Robert Schumanns Cellokonzert und Tschaikowskis Vierte Symphonie aufeinander. Als Solist ist der Cellist Pablo Ferrández zu erleben.
Ein Auftakt voller Bewegung und Spannung
Luciano Berios 1971 entstandenes Orchesterstück Bewegung eröffnet das Konzert mit einem vielfarbigen Klangbild. Eine wiederkehrende Tonfolge setzt einen hypnotischen Prozess in Gang, dessen Tempo und Dynamik sich stetig verdichten. In der Orchestrierung verbinden sich rhythmische Präzision, klangliche Schichtung und kontrollierte Unruhe zu einem intensiven modernen Konzerterlebnis.
Pablo Ferrández und Schumanns lyrisches Cellokonzert
Robert Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 entstand 1850 während einer besonders produktiven Schaffensphase. Pablo Ferrández führt das Soloinstrument durch eine dramatische Szene, in der sich das Hauptthema immer wieder verwandelt. Zwischen schwärmerischem Beginn, kammermusikalischer Nähe und feurigem Finale entsteht ein musikalischer Dialog, der vom Dirigat Nikolaj Szeps-Znaiders getragen wird.
Tschaikowskis Vierte: Musik als inneres Bekenntnis
Den Abschluss bildet Piotr Iljitsch Tschaikowskis Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 aus dem Jahr 1878. Ein prägnantes Schicksalsmotiv prägt den Spannungsbogen dieses autobiografisch empfundenen Werkes. Schwermut, Aufbegehren und ungebändigter Bewegungsfluss wechseln einander ab, bis die sinfonische Architektur in ein kraftvolles Finale mündet.
Ein Abend mit internationaler Spitzenbesetzung
Nikolaj Szeps-Znaider ist als Dirigent und Geiger international etabliert. 1997 gewann er den Concours Reine Elisabeth in Brüssel; außerdem war er Artist-in-Residence der Wiener Symphoniker. Pablo Ferrández stammt aus Spanien und zählt zu den gefragten Cellisten seiner Generation. Seine Ausbildung bei Natalia Shakhovskaya an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid legte den Grundstein für eine internationale Solistenkarriere.
Das erwartet das Publikum in Bamberg
Die Bamberger Symphoniker verbinden zeitgenössische Klangsprache mit romantischer Emotionalität und großer sinfonischer Tradition. Die Konzertakustik des Joseph-Keilberth-Saals macht feine Artikulationen ebenso erlebbar wie orchestrale Klangwucht. Eine Konzerteinführung findet bei Abonnementkonzerten eine Stunde vor Beginn statt; die Türen der Konzerthalle und der Abendkasse öffnen 75 Minuten vor Konzertbeginn.
Dieses Konzert bietet einen Abend zwischen Klangrausch, Cellogesang und sinfonischem Schicksalsdrama. Wer die Bamberger Symphoniker, Pablo Ferrández und Nikolaj Szeps-Znaider live erleben möchte, sollte sich rechtzeitig Tickets für dieses Abo-D-Konzert sichern.
Offizielle Kanäle von Nikolaj Szeps-Znaider und Pablo Ferrández:
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