Collegium Musicum in Pommersfelden: Symphoniekonzert mit Brahms, Schostakowitsch und Weber


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Ein großer Klassikabend voller Spannung und Klangfarben
Am Sonntag, 9. August 2026, bringt das Symphoniekonzert Collegium Musicum im Marmorsaal von Schloss Weissenstein in Pommersfelden große sinfonische Literatur in festlichem Rahmen auf die Bühne. Auf dem Programm stehen Carl Maria von Webers Freischütz-Ouvertüre, Dimitri Schostakowitschs 1. Violoncellokonzert und Johannes Brahms’ 1. Sinfonie c-Moll. Als Solist ist Christian Barraco aus Italien angekündigt, dirigiert wird der Abend von Raoul Grüneis.
Ein Programm mit dramatischer Wucht
Schon die Ouvertüre zum Freischütz öffnet den Vorhang für eine Konzertdramaturgie mit Sogwirkung. Weber setzt auf atmosphärische Spannung, farbige Orchestrierung und prägnante Kontraste. Danach führt Schostakowitschs Cellokonzert tief in eine expressive, nervös vibrierende Klangwelt, in der das Soloinstrument permanent gegen das Orchester antritt. Brahms’ Erste schließt den Abend mit klassischer Größe, innerem Feuer und jener berühmten Mischung aus Disziplin und Emotion, die dieses Werk so zeitlos macht.
Der Marmorsaal als Bühne für Gänsehaut
Der Marmorsaal von Schloss Weissenstein gehört zu den eindrucksvollsten Konzertorten der Region. Die historische Kulisse, das repräsentative Ambiente und die intime Nähe zwischen Publikum und Ensemble schaffen eine Live-Atmosphäre, die jeden Takt spürbar macht. Gerade im Sommer entfaltet ein Symphoniekonzert hier eine besondere Intensität: Die Akustik trägt feinste Phrasierungen, die Publikumsstimmung sammelt sich früh, und jede Steigerung gewinnt zusätzliches Gewicht.
Christian Barraco und Raoul Grüneis im Fokus
Mit Christian Barraco steht ein Solist auf dem Podium, der Schostakowitschs Cellokonzert mit technischer Präzision und musikalischer Konzentration prägen dürfte. Raoul Grüneis führt das Orchester Collegium Musicum Schloss Pommersfelden durch ein Programm, das Stilbewusstsein, Kontrolle und innere Spannung verlangt. Genau darin liegt der Reiz dieses Abends: Hier treffen Virtuosität, symphonische Architektur und emotionale Direktheit aufeinander.
Warum dieser Konzertabend zieht
Das Symphoniekonzert verbindet drei Werke, die unterschiedliche Facetten des sinfonischen Repertoires ausleuchten: romantische Dramatik, sowjetische Expressivität und brahmsische Formkraft. Für Klassikfans entsteht so ein Konzerterlebnis mit klarer Linie und großer Spannweite. Wer orchestrale Dichte, präzise Dynamik und die besondere Aura eines historischen Saals liebt, bekommt hier einen Abend mit Profil.
Fazit: Das Symphoniekonzert Collegium Musicum verspricht einen hochkarätigen Sommernachmittag mit großer sinfonischer Literatur, einem starken Solisten und einem besonderen Spielort. Wer Brahms, Schostakowitsch und Weber live erleben will, sollte sich diesen Termin in Pommersfelden vormerken.
Offizielle Kanäle von Collegium Musicum Schloss Pommersfelden:
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