Ich sehe was, was Du nicht siehst auf der Giechburg: Fotokunst in Scheßlitz erleben


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Fotokunst auf der Giechburg: Sehen, vergleichen, neu entdecken
Mit der Ausstellung Ich sehe was, was Du nicht siehst verwandelt sich die Giechburg in Scheßlitz im Sommer 2026 in einen Ort konzentrierter Werkbetrachtung und ästhetischer Erfahrung. Die Produzentengalerie Burgkunstadt e. V. bringt sechs Fotokünstler zusammen, deren unterschiedliche Blickweisen das Medium Fotografie in seiner ganzen Spannweite zeigen: als präzise Beobachtung, als poetische Verdichtung und als offene Einladung zum Sehen.
Sechs Positionen, sechs Bildwelten
Mit Bastian Sünkel, Denis Delauney, Laurent Perraut, Matthias Nürnberger, Michael Lagarie und Christian Heilmann treffen ganz verschiedene fotografische Handschriften aufeinander. Gerade diese Heterogenität macht den Reiz der Ausstellung aus: Motive, Kompositionen und Blickachsen treten in Dialog, Kontraste werden sichtbar, und aus jedem Bild entsteht ein neuer Resonanzraum. Wer Fotokunst liebt, erlebt hier nicht die eine Wahrheit, sondern viele Perspektiven auf Wirklichkeit, Erinnerung und Wahrnehmung.
Die Giechburg als Ausstellungsraum
Die historische Burganlage über Scheßlitz verleiht der Präsentation eine besondere Ausstellungsatmosphäre. Der Blick über das Bamberger Land, das alte Mauerwerk und der Bergfried als Schauplatz für Kunst schaffen einen spannungsvollen Rahmen zwischen Geschichte und Gegenwart. Gerade für Fotografie ist dieser Ort ideal: Das genaue Hinsehen der Bilder trifft auf die weite Landschaft und die spürbare Materialität eines gewachsenen Denkmals.
Fotografie als kulturelle Bildung
Die Ausstellung lädt nicht nur zum Betrachten, sondern zum Vergleichen und Reflektieren ein. Unterschiedliche Bildauffassungen eröffnen einen Zugang zu Fragen der Bildsprache, der Komposition und der künstlerischen Aussage. Damit wird die Schau auch zu einem Angebot kultureller Bildung: Sie schärft den Blick für fotografische Form, für Details, für Licht und für die Entscheidungen hinter jedem Auslösemoment.
Vernissage und Ausstellungszeit
Die Vernissage findet am 2. August 2026 um 17 Uhr statt. Die Ausstellung läuft anschließend bis zum 23. August 2026 und ist ein lohnendes Ziel für alle, die Gegenwartsfotografie in einem außergewöhnlichen architektonischen Kontext erleben möchten. Der Eintritt ist frei, was den Besuch zusätzlich attraktiv macht und die Schwelle zur Kunst angenehm niedrig hält.
Fazit: Ich sehe was, was Du nicht siehst verspricht eine vielschichtige Begegnung mit Fotokunst, die den Blick schärft und die Wahrnehmung erweitert. Wer die Verbindung aus historischem Ort, zeitgenössischer Bildsprache und freiem Eintritt erleben möchte, sollte diese Ausstellung auf der Giechburg unbedingt live besuchen.
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