Ausstellung Gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945 in Bamberg: berührende Erinnerung im Historischen Museum


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Ein eindrucksvoller Blick auf queere Lebensgeschichten im Schatten der NS-Zeit
Die Wanderausstellung Gefährdet leben. Queere Menschen 1933–1945 macht im Historischen Museum Bamberg die verdrängte Geschichte queerer Menschen sichtbar. Mit Dokumenten, Fotografien, Grafiken und Zitaten eröffnet sie ein bewegendes Veranstaltungserlebnis, das historische Verantwortung, Erinnerungskultur und aktuelle gesellschaftliche Fragen miteinander verbindet.
Geschichte, die nicht verstummt
Unter dem Leitgedanken des CSD Bamberg e.V. entsteht in der Alten Hofhaltung ein Ausstellungsraum, der nicht nur informiert, sondern berührt. Die Ausstellung zeichnet Lebensrealitäten zwischen Ausgrenzung, Verfolgung und Selbstbehauptung nach und zeigt, wie schwierig es war, Identität unter den Bedingungen des Nationalsozialismus zu bewahren.
Authentische Quellen und starke Biografien
Besonders eindrücklich sind die unterschiedlichen Zugänge: bekannte Materialien treffen auf bislang unveröffentlichte Quellen, dazu kommen vertiefende Einblicke in einzelne Biografien und aktuelle Forschungsergebnisse. So entsteht eine klare, fachlich fundierte Vermittlung, die Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung führt und zugleich Raum für eigene Gedanken lässt.
Ein Ort mit historischer Tiefe
Die Alte Hofhaltung am Domplatz 7 verleiht dem Besuch zusätzliches Gewicht. Das historische Ensemble mitten im Welterbe Bamberg schafft eine eindrucksvolle Kulisse, in der das Thema Erinnerungskultur besonders stark wirkt. Der museale Rahmen, die zentrale Lage und die gut erreichbare Anbindung machen den Besuch alltagsnah und planbar.
Eintritt, Zugang und praktische Hinweise
Laut den vorliegenden Informationen ist der Eintritt am Wochenende kostenfrei über den Seiteneingang hinter der Calderon Bühne möglich; unter der Woche gilt der reguläre Museumseintritt. Die Ausstellung ist vom 6. bis 28. Juni 2026 in Bamberg zu sehen. Wer sich für queere Geschichte, NS-Aufarbeitung und zeitgemäße Bildungsarbeit interessiert, findet hier einen intensiven Anlass für einen Besuch.
Fazit: Diese Ausstellung verbindet Erinnerung, Wissen und Gegenwart zu einem stillen, aber nachhaltigen Erlebnis. Wer Geschichte nicht nur lesen, sondern spüren will, sollte sich diesen Termin in Bamberg nicht entgehen lassen.
Offizielle Kanäle von Gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945:
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