Kirchenführung und Orgelmusik in Kloster Banz
Kloster Banz: Führung durchs Chorgestühl und Orgelmatinee in der Stiftskirche
Wegen großer Nachfrage setzt das Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW) seine Auftaktveranstaltung in Kloster Banz erneut an. Am Samstag, 6. Juni, verbindet der Termin eine Kirchenführung in der Stiftskirche St. Dionysius und St. Petrus mit Einblicken in das sanierte Chorgestühl – und endet mit einer Orgelmatinee.
Beginn ist um 11 Uhr in der Kirche. Im ersten Teil führt Prof. Dr. Günter Dippold, oberfränkischer Bezirksheimatpfleger, in die Ausstattung der Banzer Klosterkirche ein. Im Mittelpunkt steht dabei der Kunstschreiner Johann Georg Neßtfell und seine Arbeiten vor Ort. Anschließend spielt Regionalkantor und Basilikaorganist Georg Hagel an der Seuffert-Orgel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Veranstaltung ist öffentlich.
Was beim Termin in Kloster Banz geplant ist
Der Ablauf ist klar gegliedert: Zunächst geht es um den Kirchenraum und zentrale Elemente der barocken Ausstattung. Dippold richtet den Blick dabei besonders auf Neßtfells Werk in Banz – genannt werden das Chorgestühl mit seinen Einlegearbeiten sowie der Orgelprospekt. Damit bleibt die Führung nicht bei einer allgemeinen Bau- oder Kunstgeschichte stehen, sondern konzentriert sich auf konkrete, bis heute prägende Ausstattungsstücke.
Den zweiten Schwerpunkt setzt die Musik: Mit der Orgelmatinee wird die Kirche nicht nur erklärt, sondern auch als Klangraum erfahrbar. Hagel, der als Regionalkantor und hauptberuflicher Kirchenmusiker tätig ist, gestaltet den Abschluss an der Seuffert-Orgel.
Warum das sanierte Chorgestühl eine Hauptrolle spielt
Besonders ist die Möglichkeit, das vor kurzem sanierte Chorgestühl aus nächster Nähe zu besichtigen. Gerade bei großformatigen Holzarbeiten zeigt sich der Unterschied zwischen „darüber sprechen“ und „davorstehen“: Restaurierte Oberflächen, Intarsien und Details sind im Kirchenraum oft erst bei genauer Betrachtung wirklich zu erfassen.
Dass das Chorgestühl im Zentrum des Vormittags steht, passt auch zur Zielrichtung des CHW-Sommerprogramms, das Führungen bewusst mit zusätzlichen Programmpunkten kombiniert. In Banz verdichtet sich das zu einem Dreischritt aus kunsthistorischer Einordnung, unmittelbarer Anschauung eines restaurierten Ausstattungsstücks und musikalischer Präsentation – ein Format, das über einen klassischen Einzelvortrag hinausgeht.
Öffentliche Teilnahme ohne Anmeldung
Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Wer sich für fränkische Kunstgeschichte, Kirchenraum und Orgelmusik interessiert, kann am Samstagvormittag dazukommen.
Weitere Informationen stellt das CHW online bereit unter www.chw-franken.de.
Häufig gestellte Fragen
Quellen
- https://www.wiesentbote.de/2026/05/31/kirchenfuehrung-in-kloster-banz-mit-anschliessendem-orgelkonzert-in-der-kirche-st-petrus-und-dionysius/, 31.05.262026
- https://chw-franken.de/files/01_Programm/termine.php
- https://www.blfd.bayern.de/blfd/veranstaltungen/montagsvortrag-restaurierung-chorgestuehl-banz/index.html
- https://amt-fuer-kirchenmusik.erzbistum-bamberg.de/regionalkantoren-nGeorg Hagel

