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BBL-Topteam mit starkem Lauf

Bamberg im Lauf: 7 Siege in Serie und Platz 3 in der BBL

Die BMA365 Bamberg Baskets gehen mit Rückenwind in die nächsten Duelle mit ratiopharm ulm. Nach dem 80:74 am 16. Mai steht Bamberg in der easyCredit Basketball-Bundesliga 2025/2026 nach 34 Spielen mit 48 Punkten auf Rang drei. Die Form wird von den Saisonwerten gestützt: 24 Siege aus 34 Partien, eine Siegquote von 70,6 Prozent – und zuletzt sieben Spiele ohne Niederlage.

Die nächste Bewährungsprobe folgt unmittelbar: Am 18. Mai kommt es in Bamberg erneut zum Aufeinandertreffen mit Ulm, am 23. Mai wird die Serie in Ulm fortgesetzt. Für beide Termine ist DYN als Übertragung angegeben.

Die Formkurve spricht klar für Bamberg

Neun Siege aus den vergangenen zehn Spielen zeigen, wie stabil Bamberg derzeit punktet und Spiele kontrolliert. In diese Phase fallen unter anderem das 99:82 bei SYNTAINICS MBC (08. Mai) und das 102:83 gegen die Telekom Baskets Bonn (10. Mai), ehe das Team am 16. Mai Ulm mit 80:74 bezwang.

Gerade das jüngste Spiel gegen Ulm ist für die Einordnung vor dem nächsten Duell wichtig: Bamberg setzte sich gegen einen direkten Konkurrenten aus der oberen Tabellenregion durch. Im Teamvergleich nach 34 Spieltagen wird Bamberg auf Platz drei geführt, Ulm auf Platz fünf. Im 80:74 war Demarcus Demonia mit 18 Punkten Bambergs Topscorer.

Warum Bamberg derzeit so schwer zu schlagen ist

Der Lauf hat eine klare statistische Basis. Bamberg erzielt im Schnitt 89,6 Punkte pro Spiel, die Gegner kommen auf 81,5. Dazu passen die Prozesswerte, die oft den Unterschied in engen Phasen erklären:

  • 18,5 Assists pro Partie (Gegner: 16,8)
  • Feldwurfquote von 47,8 Prozent (Gegner: 42,3)

Auffällig bleibt dabei der Rebound-Nachteil (35,2 zu 39,8). Dass Bamberg trotzdem gewinnt, spricht für Effizienz und Spielkontrolle an anderer Stelle: Wenn ein Team weniger zweite Chancen über Offensivrebounds braucht, weil es seine Angriffe sauber abschließt und Ballverluste begrenzt, lässt sich auch ein Nachteil am Brett kompensieren.

In der Summe ergibt das ein Profil, das Gegner konstant unter Druck setzt: Bamberg trifft besser, verteilt den Ball häufiger und zwingt die Gegenseite dadurch, defensiv länger und präziser zu arbeiten.

Ein weiterer Stabilitätsfaktor ist die Ausgeglichenheit über den Spielplan: Unter Headcoach Anton Gavel stehen jeweils 12 Siege zu Hause und 12 auswärts, bei insgesamt zehn Niederlagen (fünf in der eigenen Halle, fünf in fremden Arenen). Für ein Team in der Spitzengruppe ist das ein wichtiges Signal, weil Leistung und Ergebnis nicht an Spielort oder Tagesform hängen, sondern an wiederholbaren Mustern.

Individuell stechen in den vergangenen Wochen vor allem Demarcus Demonia und Austin Crowley als prägende Scorer heraus – Demonia zuletzt gegen Ulm, Crowley als Topscorer beim Auswärtssieg in Weißenfels. Dass Bamberg mehrere Optionen hat, nimmt Gegnern die Möglichkeit, sich auf einen einzigen Fokus in der Verteidigung zu verlassen.

Ulm wartet sofort wieder

Die enge Taktung gegen denselben Gegner verändert den Charakter der Begegnungen: Anpassungen werden schneller sichtbar, Details aus dem ersten Spiel können unmittelbar zurückschlagen. Für Bamberg bedeutet das auch, dass die Serie nicht „verwaltet“ werden kann – jedes Duell wird zur erneuten Standortbestimmung, ob die eigene Effizienz, die Ballbewegung und die defensive Disziplin unter Wiederholungsdruck halten.

Der Kader ist dabei klar strukturiert: 13 Spieler mit einem Durchschnittsalter von 25,5 Jahren, verteilt auf fünf Forwards, fünf Guards und drei Center. Sieben Akteure besitzen die deutsche Nationalität, sechs weitere stammen aus den USA oder Tschechien. Im Trainerstab arbeiten neben Gavel auch Arne Woltmann und Stefan Weissenböck.

Dass Bamberg unter dem Namen BMA365 Bamberg Baskets antritt, hängt mit der Partnerschaft mit dem Namenssponsor zusammen. Sportlich zählt in den nächsten Tagen jedoch vor allem, ob die Mischung aus hoher Punkteausbeute, starker Quote und klarer Spielanlage gegen Ulm erneut trägt. Die Ausgangslage ist eindeutig: Platz drei ist nach 34 Spielen gefestigt, die Serie von sieben ungeschlagenen Partien steht – und gegen Ulm bietet sich sofort die nächste Gelegenheit, diesen Lauf zu verlängern.

Häufig gestellte Fragen

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