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BBL-Play-offs: Viertelfinale entschieden

FC Bayern fegt Trier aus den Play-offs – auch Bamberg steht im Halbfinale

Der FC Bayern Basketball hat den ersten Matchball im Viertelfinale der easyCredit BBL konsequent genutzt und die Vet-CONCEPT Gladiators Trier in Spiel drei klar mit 99:62 geschlagen. Der Titelverteidiger steht damit nach drei Spielen im Halbfinale. Dort trifft München auf den Sieger der Serie zwischen RASTA Vechta und ALBA Berlin. Ebenfalls durch ist Bamberg: Die Franken entschieden ihre Best-of-five-Serie gegen ratiopharm Ulm mit dem 96:87 in Spiel drei ebenfalls vorzeitig. In der dritten Paarung bleibt es dagegen eng – Würzburg erzwang mit dem 82:70 gegen Bonn ein fünftes Spiel.

Bayern kippt das Spiel vor der Pause klar

In Trier hielt der Außenseiter die Partie zunächst offen. Nach dem ersten Viertel führte Bayern nur 23:20, auch weil München in der Anfangsphase nicht jede Unsauberkeit konsequent abstellte. Trier kam zu Gelegenheiten, konnte aus den Münchner Ungenauigkeiten aber zu wenig Kapital schlagen.

Der Bruch im Spiel folgte im zweiten Abschnitt – und er war vor allem körperlich und strukturell begründet. Bayern kontrollierte nun die Zone und dominierte das Rebounding deutlich (30:9), was Trier zweite Chancen nahm und München zugleich zusätzliche Angriffe ermöglichte. Bis zur Pause war die Partie beim Stand von 57:33 praktisch entschieden. Oscar da Silva führte die Bayern zu diesem Zeitpunkt mit zwölf Punkten als Topscorer an.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung einseitig. Trier leistete sich Ballverluste, Bayern lief wiederholt in die offenen Räume und zog früh im dritten Viertel weiter davon. Nach drei Abschnitten stand es 81:46. Im Schlussviertel verwalteten die Münchner den Vorsprung souverän, verpassten die 100-Punkte-Marke knapp und machten mit dem 99:62 den Halbfinaleinzug perfekt.

Bamberg folgt nach starkem drittem Viertel

Auch Bamberg hat seine Serie ohne Umweg beendet und Ulm im dritten Spiel mit 96:87 (27:28, 20:19, 32:19, 17:21) geschlagen. Zur Halbzeit war beim 47:47 noch keine Vorentscheidung gefallen, dann aber setzte Bamberg die entscheidende Phase: Das dritte Viertel ging mit 32:19 an die Gastgeber, Ulm fand darauf keine Antwort mehr.

Ibi Watson prägte den Abend als offensiver Fixpunkt: 28 Punkte bei sechs Treffern aus acht Dreier-Versuchen gaben Bamberg in den Läufen die nötige Wucht. Demarcus Demonia ergänzte 17 Punkte und sechs Assists. Bei Ulm waren Mark Smith (21 Punkte, fünf Rebounds, drei Assists) und Christian Sengfelder (18 Punkte, elf Rebounds) die auffälligsten Akteure, doch insgesamt blieb Bamberg in den entscheidenden Minuten stabiler – und sicherte den Sweep.

Eine Neuauflage des Pokal-Finales, das Bamberg im Februar nach Overtime mit 103:97 gegen München gewann, wäre damit frühestens in einer Finalserie möglich.

Würzburg erzwingt das Entscheidungsspiel

In der Serie zwischen den Würzburg Baskets und den Telekom Baskets Bonn fällt die Entscheidung dagegen erst im fünften Spiel. Würzburg gewann Spiel vier in der tectake ARENA mit 82:70 (20:12, 16:19, 25:17, 12:22) und glich die Serie damit aus.

Würzburg legte früh die Basis: Das erste Viertel (20:12) verschaffte Luft, im dritten Abschnitt zog das Team mit 25:17 erneut an – und hielt Bonn so auf Distanz, als das Spiel noch kippen konnte. Davion Mintz traf vier seiner fünf Dreier und kam auf 14 Punkte, Marcus Carr steuerte 13 Zähler, vier Rebounds und sieben Assists bei.

Das entscheidende fünfte Spiel findet am Mittwoch um 20.30 Uhr in Bonn statt. Bayern und Bamberg sind bereits durch – in Bonn wird nun das letzte Halbfinal-Ticket vergeben.

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