BBL-Play-offs: Bayern und Bamberg weiter
FC Bayern Basketball nutzt in Trier den ersten Matchball und steht im Halbfinale
Der FC Bayern Basketball hat die Viertelfinalserie gegen die Gladiators Trier ohne Umweg beendet und mit einem klaren 99:62 in Spiel drei das Halbfinale der BBL-Play-offs erreicht. Nach einem zunächst offenen Beginn kippte die Partie noch vor der Pause deutlich zugunsten der Münchner, die Trier über Physis, Rebounding und eine über weite Strecken erdrückende Defensive den Handlungsspielraum nahmen. Auch Bamberg ist nach drei Spielen durch, während Bonn und Würzburg erst ein fünftes Spiel brauchen.
Bayern zieht nach starkem zweitem Viertel früh davon
Trier hielt zu Beginn dagegen, nach dem ersten Viertel lag Bayern nur mit 23:20 vorn. In dieser Phase gelang es den Gastgebern noch, Tempo und Intensität mitzugehen und das Spiel in der Balance zu halten. Doch im zweiten Abschnitt erhöhte München spürbar den Druck: Mit der deutlich besseren Arbeit gegen den Ball und einer konsequenten Kontrolle der Bretter erspielte sich Bayern bis zur Halbzeit ein 57:33.
Oscar da Silva war zur Pause mit zwölf Punkten der auffälligste Münchner Scorer. Entscheidend war jedoch weniger eine einzelne Offensivleistung als die Struktur, die Bayern der Partie gab: Trier musste viele Angriffe spät in der Uhr nehmen, während München über Stops und schnelle Folgeaktionen immer wieder in Rhythmus kam.
Dominanz am Brett und Ballverluste als Spielkipper
Die Kräfteverhältnisse wurden vor allem an den Rebounds sichtbar. Bayern zog ein Reboundverhältnis von 30:9 auf und verschaffte sich damit zusätzliche Angriffe – während Trier selten zu zweiten Chancen kam. Diese Überlegenheit am Brett wirkte wie ein Multiplikator: Jeder defensive Rebound stoppte Trier nicht nur, er eröffnete München umgehend die Möglichkeit, das Spiel zu beschleunigen oder in Ruhe in die nächste, saubere Possession zu gehen.
Hinzu kamen Ballverluste der Gastgeber, die Münchens Kontrolle weiter verstärkten. Spätestens nach dem dritten Viertel war die Partie entschieden: Bayern führte 81:46, blieb auch im Schlussabschnitt seriös und verpasste die 100-Punkte-Marke mit dem 99:62 nur knapp.
Damit steht der FC Bayern im Halbfinale; der nächste Gegner wird entweder RASTA Vechta oder Alba Berlin sein.
Bamberg erledigt Ulm in drei Spielen – Bonn und Würzburg in Entscheidungsspiel
Kurz nach dem Münchner Erfolg machte auch Bamberg das Halbfinalticket klar. Die Franken gewannen Spiel drei bei ratiopharm Ulm mit 96:87 (27:28, 20:19, 32:19, 17:21) und entschieden die Serie damit ohne weiteres Spiel. Den Ausschlag gab ein starkes drittes Viertel, das Bamberg mit 32:19 dominierte – eine Phase, in der Ulm defensiv keinen Zugriff bekam und Bamberg seine Treffer konsequent in Punkte ummünzte.
Ibi Watson führte Bamberg mit 28 Punkten an und traf sechs seiner acht Dreierversuche. Demarcus Demonia steuerte 17 Zähler und sechs Assists bei. Für Ulm setzten Mark Smith (21 Punkte, fünf Rebounds, drei Vorlagen) und Christian Sengfelder (18 Punkte, elf Rebounds) die Akzente, konnten den Lauf nach der Pause aber nicht mehr stoppen.
Offen bleibt dagegen die Serie zwischen Bonn und Würzburg. Würzburg gewann Spiel vier mit 82:70 (20:12, 16:19, 25:17, 12:22) und erzwang damit ein entscheidendes fünftes Spiel. Davion Mintz traf vier von fünf Dreiern und kam auf 14 Punkte, Marcus Carr lieferte 13 Zähler, vier Rebounds und sieben Assists. Spiel fünf findet am Mittwoch um 20.30 Uhr in Bonn statt.
Während Bayern und Bamberg ihre Serien früh und deutlich abschließen, fällt das letzte Halbfinalticket erst im direkten Duell zwischen Bonn und Würzburg.
Häufig gestellte Fragen
Quellen
- https://www.br.de/nachrichten/sport/basketball-bbl-play-offs-viertelfinale-gladiators-trier-gegen-fc-bayern-muenchen,VKRjLF1, 26.05.262026
- https://bamberg.basketball/news/bma365-bamberg-baskets-gewinnen-auch-spiel-3-in-ulm-und-stehen-im-halbfinale, 23.05.2026
- https://www.telekom-baskets-bonn.de/presse/newsarchiv/muessen-mit-herz-energie-und-fokus-spielen, 27.05.2026

