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BBL-Endspurt mit starker Bamberg-Form

Bamberg Baskets im Formhoch: Vier Siege in Serie, Rang drei – und die Statistiken dahinter

Die BMA365 Bamberg Baskets gehen mit Rückenwind in die Schlussphase der easyCredit Basketball Bundesliga 2025/26. Nach 31 Spielen steht das Team von Headcoach Anton Gavel bei 42 Wertungspunkten auf Rang drei. Entscheidend ist dabei nicht nur die Platzierung, sondern die Stabilität, mit der Bamberg seit Wochen punktet: vier Siege nacheinander, neun Erfolge aus den vergangenen zehn Partien.

Die Serie: Klarer Trend, klare Ergebnisse

Der Lauf ist nicht nur eine Ergebnisserie, sondern in Teilen auch eine Aussage über Spielkontrolle. Besonders auffällig: die drei jüngsten Siege fielen deutlich aus.

  • 27. April: Auswärts bei den NINERS Chemnitz mit 89:62. Topscorer der Partie war Kevin Yebo für Chemnitz – ein Hinweis darauf, dass Bamberg den Erfolg weniger über eine einzelne Offensiv-Explosion, sondern über mannschaftliche Überlegenheit und defensive Begrenzung des Gegners abgesichert hat.
  • 18. April: In der Brose Arena gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 83:61, Topscorer war Cobe Williams.
  • 11. April: Auswärts bei ratiopharm ulm ein 89:73, mit Ibi Watson als punktbestem Bamberger.

Dreimal zweistellig zu gewinnen, ist in der BBL kein Zufall: Es spricht für einen Rhythmus, in dem Rotation, Matchplan und Intensität aktuell greifen.

Warum Bamberg gewinnt: Effizienz schlägt Brettarbeit

Die nackte Bilanz untermauert den dritten Tabellenplatz: 21 Siege bei 10 Niederlagen, das entspricht einer Siegquote von 67,7 Prozent. Bemerkenswert ist die Verteilung: Bamberg hat unter Anton Gavel 10 Heimspiele und 11 Auswärtsspiele gewonnen – eine seltene Balance, die auf Reisen ebenso trägt wie vor eigenem Publikum. Die Niederlagen teilen sich mit fünf zuhause und fünf auswärts ebenfalls gleichmäßig.

Der Kern der aktuellen Stärke liegt in den Teamwerten der Offensive und in der Trefferqualität:

  • Durchschnittlich 89,3 Punkte pro Spiel, die Gegner erzielen 82
  • Wurfeffizienz: 47,8 % aus dem Feld vs. 42,7 % bei den Gegnern
  • 18,3 Assists pro Spiel
  • Rebounding: 35,3 Rebounds pro Spiel vs. 39,5 bei den Gegnern

Ein statistischer Bereich fällt dagegen ab: Beim Rebounding liegt Bamberg hinter den Gegnern, was zweite Chancen und Brettkontrolle betrifft. Dass Bamberg trotzdem so konstant gewinnt, zeigt, dass die Mannschaft das Rebound-Defizit über Abschlussqualität, Tempo und Spielkontrolle kompensiert.

Konstanz über die Saison: Punkteproduktion und Kaderprofil

Über die Saison hinweg hat Bamberg 2.769 Punkte erzielt, davon 1.315 in Heimspielen. Das unterstreicht, dass die Offensive nicht nur in einer kurzen Phase funktioniert, sondern sich über die Spielzeit hinweg als verlässliche Basis etabliert hat.

Der Kader umfasst 13 Spieler mit einem Durchschnittsalter von 25,5 Jahren. Darunter fünf Guards, fünf Forwards und drei Center – eine klassische Struktur, die in der heißen Saisonphase beim Variieren der Matchups und bei hoher Belastung hilft. Zum Trainerstab gehören neben Gavel auch Arne Woltmann und Stefan Weissenböck.

Die nächsten Spiele: Drei Termine, klare Standortbestimmung

  • 3. Mai: Heimspiel gegen Veolia Towers Hamburg (live bei DYN)
  • 8. Mai: Auswärtsspiel bei SYNTAINICS MBC (live bei DYN)
  • 10. Mai: Heimspiel gegen Telekom Baskets Bonn (live bei DYN)

Mit vier Siegen in Serie und neun Erfolgen aus zehn Spielen startet Bamberg in diese Woche aus einer stabilen Position. Die Zahlen zeigen dabei ein Team, das derzeit vor allem über Effizienz und Offensivqualität gewinnt – und das zugleich weiß, wo der nächste Entwicklungsschritt liegen kann: weniger zweite Chancen für den Gegner, mehr Kontrolle am Brett.

Häufig gestellte Fragen

Quellen

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