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Bamberg reist mit starker Serie nach Neu-Ulm

Bamberg Baskets im Viertelfinal-Modus: Sieben Spiele ohne Niederlage vor Spiel in Neu-Ulm

Die BMA365 Bamberg Baskets gehen mit Rückenwind in das nächste Playoff-Duell gegen ratiopharm ulm. Sieben Spiele ohne Niederlage und neun Siege aus den vergangenen zehn Partien haben die Formkurve in Richtung Viertelfinale deutlich nach oben geschoben. Nach 34 Saisonspielen steht Bamberg in der easyCredit Basketball-Bundesliga 2025/2026 mit 48 Punkten auf Rang drei – und reist am 23. Mai nach Neu-Ulm.

Zwei knappe Heimsiege gegen Ulm – und ein Test, der sich verschärft

Dass Bamberg zuletzt zweimal gegen denselben Gegner gewonnen hat, gibt der Serie zusätzlich Spannung. Am 16. Mai setzte sich das Team zuhause mit 80:74 gegen Ulm durch, am 18. Mai folgte ein weiteres enges Spiel, das Bamberg mit 90:87 gewann. Auch der 102:83-Heimerfolg gegen die Telekom Baskets Bonn am 10. Mai passt in dieses Bild: Bamberg kommt aktuell nicht nur zu Siegen, sondern setzt dabei immer wieder offensive Akzente.

Die beiden Ulm-Spiele zeigen zugleich zwei zentrale Playoff-Muster: Zum einen kann Bamberg Spiele kontrollieren (80:74), zum anderen hat die Mannschaft zuletzt auch im hohen Druck eines knappen Endspiels Lösungen gefunden (90:87). Auffällig: In der Partie am 16. Mai führte Demarcus Demonia die Bamberger als Topscorer an, beim 90:87 stellte dagegen Ulms Mark Smith den besten Punktesammler der Begegnung – ein Hinweis darauf, dass einzelne Ulmer Läufe und Scoring-Spitzen Bamberg zwar fordern, aber zuletzt nicht gereicht haben.

Offensiv stark, beim Rebounding unter Druck: die Statik der Saison

Die Saisonbilanz unterstreicht, warum Bamberg mit Selbstvertrauen in dieses Auswärtsspiel geht: 24 Siege und 10 Niederlagen entsprechen einer Siegquote von 70,6 Prozent. Bemerkenswert ist die Balance zwischen zuhause und auswärts: Bamberg gewann jeweils zwölfmal in eigener Halle und in fremden Arenen; auch die zehn Niederlagen teilen sich gleichmäßig in fünf Heim- und fünf Auswärtspleiten.

Der wichtigste Stabilitätsfaktor ist die Offensive. Bamberg erzielt im Schnitt 89,6 Punkte pro Spiel (Gegner: 81,6), dazu kommen 18,5 Assists pro Partie (Gegner: 16,8) und eine Feldwurfquote von 47,7 Prozent (Gegner: 42,2). Das Profil dahinter ist klar: Bamberg kommt nicht nur über individuelle Würfe, sondern über Ballbewegung und Effizienz in den Abschlüssen – ein Ansatz, der in Playoff-Serien besonders wertvoll ist, weil er weniger von einem einzigen „heißen“ Scorer abhängig wirkt.

Ein Risiko bleibt allerdings strukturell angelegt: das Rebounding. Mit 35,3 Rebounds pro Spiel liegt Bamberg unter dem Gegnerwert von 40. Genau an diesem Punkt kann eine Serie kippen – nicht wegen eines einzelnen schlechten Wurftages, sondern weil zweite Chancen, zusätzliche Possessions und längere Defensivsequenzen die eigene Offensivqualität neutralisieren. Für Bamberg wird es deshalb in Neu-Ulm entscheidend sein, dass die starke Trefferquote nicht durch zu viele Ulmer Extra-Angriffe entwertet wird.

Spiel in Neu-Ulm: Bühne für den nächsten Schritt

Am Samstag, 23. Mai 2026, steht das nächste Duell in Neu-Ulm an – ausgetragen in der ratiopharm arena. Die Serie geht damit in eine Phase, in der Heimvorteil, Anpassungen und Details stärker ins Gewicht fallen als in der Hauptrunde. Für das Spiel ist zudem eine Übertragung bei DYN, Welt und im Sport-Bild-Stream angegeben.

Weitere Begegnungen gegen Ulm sind bereits terminiert: Am 25. Mai steht erneut ein Spiel in Neu-Ulm an, am 27. Mai folgt das nächste Duell in Bamberg.

Trainer Anton Gavel arbeitet dabei mit einem klar definierten Stab: Arne Woltmann und Stefan Weissenböck gehören ebenfalls zum Coaching-Team. Der Kader umfasst 13 Spieler mit einem Durchschnittsalter von 25,5 Jahren, verteilt auf fünf Forwards, fünf Guards und drei Center – ein Zuschnitt, der Rotationen ermöglicht und in den bisherigen Playoff-Spielen auch unterschiedliche Spielverläufe abgedeckt hat.

Bamberg reist damit mit einer stabilen Saisonbasis, aktuellen Ergebnissen gegen denselben Gegner und einer offensiven Identität nach Neu-Ulm. Ob die Serie auch auswärts trägt, wird vor allem davon abhängen, ob Bamberg seine Effizienz halten – und gleichzeitig die entscheidenden Rebound-Duelle enger gestalten kann.

Häufig gestellte Fragen

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