Staatsarchiv Bamberg
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Bamberg

Hainstraße 39, 96047 Bamberg, Deutschland

Staatsarchiv Bamberg | Findmittel & Öffnungszeiten

Das Staatsarchiv Bamberg ist die zentrale staatliche Archivanstalt für Oberfranken und zugleich ein Ort, an dem Geschichte nicht nur verwahrt, sondern aktiv erschlossen wird. Wer nach Findmitteln, Online-Recherche, Öffnungszeiten, Kontaktinformationen oder nach dem besonderen Archivgebäude in der Hainstraße 39 sucht, findet hier eine Institution mit klarer fachlicher Zuständigkeit und einer beeindruckenden historischen Tiefe. Das Archiv ist für den Regierungsbezirk Oberfranken zuständig, mit Ausnahme der Stadt und des Landkreises Coburg, und betreut die Überlieferung aus ehemaligen Hochstiften, markgräflichen Territorien sowie staatlichen Behörden des 19. und 20. Jahrhunderts. Zugleich ist es ein modernes Arbeitsarchiv mit Virtuellem Lesesaal, elektronischen Findmitteln und digitalisierten Beständen, sodass Forschung heute deutlich schneller und gezielter möglich ist als noch vor wenigen Jahren. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Wie funktionieren Findmittel und Online-Suche im Staatsarchiv Bamberg?

Die Suchbegriffe rund um Findmittel, Suche und Online-Findmittel zeigen sehr klar, was viele Nutzer zuerst brauchen: einen schnellen Einstieg in die Bestände. Genau dafür verweist das Staatsarchiv Bamberg auf den Virtuellen Lesesaal der Staatlichen Archive Bayerns. Dort stehen Online-Findmittel und Digitalisate zur Verfügung, sodass sich Archivalien nicht nur vor Ort, sondern oft schon vor dem Besuch gezielt identifizieren lassen. Die Findmitteldatenbank ist als zentrale Recherche-Datenbank der Staatlichen Archive Bayerns aufgebaut; sie lädt ausdrücklich zur Suche in allen Archiven ein und bietet Informationen zum Aufbau der Datenbank sowie den Hinweis, dass man sich bei weiterführenden Fragen an das zuständige Archiv wenden soll. Für Bamberg bedeutet das: Wer nach Beständen, Signaturen, Laufzeiten oder Gliederungspunkten sucht, kann seine Recherche vom Schreibtisch aus vorbereiten und den Lesesaal anschließend deutlich effizienter nutzen. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Auch die klassische archivische Erschließung bleibt im Staatsarchiv Bamberg wichtig. Auf der Archivseite wird ausdrücklich erwähnt, dass neben herkömmlichen Findbüchern in Bandform auch Karteien und EDV-Datenbanken genutzt werden. Für die Altbestände wurden teilweise Repertorien übernommen, die schon im 17. und 18. Jahrhundert angelegt wurden. Das ist für Familienforschung, Ortsgeschichte, Verwaltungs- und Rechtsgeschichte besonders wertvoll, weil sich dadurch sehr unterschiedliche Recherchewege eröffnen: vom alten Bandfindbuch über Kartei-Register bis hin zur elektronischen Datenbank. Gleichzeitig zeigt die Bestandsbeschreibung, dass wichtige Teile der Überlieferung bereits digital erfasst sind und gemeinsam mit Fachpersonal gesichtet werden können. Für Suchbegriffe wie staatsarchiv bamberg suche, staatsarchiv bamberg findmittel oder staatsarchiv bamberg online findmittel ist das genau die Art von Service, die die Recherche erheblich erleichtert. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

In der Praxis lohnt es sich deshalb, die Online-Recherche immer mit einem klaren Ziel zu starten. Wer nach bestimmten Behörden, Karten, Plänen, Urkunden oder Akten fragt, sollte zuerst die online verfügbaren Findhilfen prüfen und dann die bibliografischen und archivalischen Hinweise zusammenführen. Das Staatsarchiv Bamberg hat dafür gute Voraussetzungen, weil seine Überlieferung sowohl historische als auch neuere Verwaltungsbestände umfasst. Je besser die Findmittel genutzt werden, desto eher lässt sich die passende Akte, das richtige Repertorium oder der relevante Aktenblock finden. Gerade bei Themen mit regionalem Bezug zu Oberfranken, Bamberg, Bayreuth oder den ehemaligen Territorien des Fränkischen Reichskreises ist die Recherche im virtuellen Lesesaal oft der schnellste und sachlichste Weg. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Welche Öffnungszeiten gelten für Lesesaal und Beratung?

Die Keyword-Gruppe rund um Öffnungszeiten ist für ein Archiv besonders wichtig, weil eine gute Recherche oft nur dann funktioniert, wenn der Besuch gut geplant ist. Für das Staatsarchiv Bamberg nennt die offizielle Seite klare Zeiten: Montag bis Donnerstag ist das Archiv von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, am Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr. Zusätzlich gibt es eine Öffnung des Lesesaals am Dienstag und Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr. Das Archiv stellt ausdrücklich klar, dass es für Beratungs- und Benützungszwecke zu den genannten Öffnungszeiten zur Verfügung steht. Damit sind die Suchanfragen staatsarchiv bamberg öffnungszeiten und staatsarchiv bamberg kontakt direkt mit einem verlässlichen Informationskern verbunden. Wer vorbereitet anreist, kann die Nutzung des Besuchs deutlich effektiver gestalten. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Besonders hilfreich ist der Hinweis, dass eine Voranmeldung für den Lesesaal nicht zwingend erforderlich ist, aber aus Gründen einer gezielten und effektiven Vorbereitung dringend empfohlen wird. Das ist für Forschende ein praktischer Vorteil: Man kann auch kurzfristig mit einem konkreten Anliegen kommen, sollte aber idealerweise schon vorab das Thema, die Zeitspanne und die gesuchten Bestände definieren. Im Lesesaal dürfen Benutzer zudem selbst digitale Fotografien aus Archivalien anfertigen, wobei die Voraussetzungen in den Benutzungshinweisen geregelt sind. Für wissenschaftliche Projekte, Hausarbeiten, genealogische Recherchen oder regionalhistorische Arbeiten ist das ein wichtiger Mehrwert, weil sich so Arbeitszeit sparen und der Zugang zu Quellen besser strukturieren lässt. Die Öffnungszeiten sind also nicht nur eine reine Serviceinformation, sondern Teil eines gut organisierbaren Rechercheablaufs. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Auch für die Frage nach Ausstellung, Begegnung und Archivbesuch ist die Öffnungslogik relevant. Archive sind heute nicht mehr nur geschlossene Magazinorte, sondern auch Orte der Beratung, Vermittlung und historischen Bildung. Das Staatsarchiv Bamberg fügt sich in diesen Ansatz ein, indem es neben der klassischen Benutzung auch eine klare Online-Recherche, einen lesesaalbezogenen Service und einen verlässlichen Behördenkontakt anbietet. Wer mit dem Archiv arbeitet, profitiert deshalb am meisten, wenn Öffnungszeiten, Lesesaaltermin und Recherchevorbereitung zusammen gedacht werden. Gerade in einem Archiv mit umfangreicher historischer Überlieferung ist ein geordneter Besuch oft produktiver als ein spontaner, unvorbereiteter Gang vor Ort. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Wie erreicht man das Staatsarchiv Bamberg per Kontakt und Anfahrt?

Bei den Suchbegriffen kontakt, email, telefonnummer und anfahrt geht es meist um den direkten Weg zur richtigen Ansprechstelle. Das Staatsarchiv Bamberg liegt in der Hainstraße 39, 96047 Bamberg. Telefonisch ist es unter 0951/98622-0 erreichbar, per Fax unter 0951/98622-250 und per E-Mail über poststelle@staba.bayern.de. Die Leitung des Archivs liegt bei Archivdirektor Dr. Klaus Rupprecht. Damit sind die wichtigsten Kontaktwege klar und offiziell belegt, was besonders für Anfragen zu Benutzung, Recherchen, Aktenauskünften oder allgemeinen archivischen Fragen wichtig ist. Wer die Suchintention hinter staatsarchiv bamberg kontakt oder staatsarchiv bamberg email kennt, sucht in der Regel genau diese zentrale Stelle, um ein Anliegen korrekt zu platzieren. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Auch die Verkehrsanbindung ist offiziell beschrieben. Vom Bahnhof Bamberg aus führen die Buslinien 901, 902, 911, 914, 931 und 935 zwei Stationen zum Zentralen Omnibusbahnhof. Dort kann man in die Buslinie 909 umsteigen, die halbstündlich fährt, oder die Strecke in etwa 15 Minuten zu Fuß zurücklegen. Diese Information ist für Archivbesuche besonders nützlich, weil viele Nutzer Akten, Karten oder alte Verwaltungsunterlagen nicht nur einmal, sondern mehrfach einsehen möchten. Eine gute Anfahrt spart Zeit und macht den Besuch planbar. Wer mit dem Zug anreist, kann den Archivbesuch also gut mit einem Gang durch die Innenstadt oder mit weiteren Recherchen in Bamberg verbinden. Dass keine spekulativen Parkangaben gemacht werden, ist übrigens ebenfalls ein Vorteil: Hier wird nur das genannt, was offiziell verlässlich dokumentiert ist. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Die Kontaktstruktur zeigt außerdem, dass das Staatsarchiv Bamberg nicht nur ein Aufbewahrungsort, sondern eine serviceorientierte Fachbehörde ist. Das Archiv beantwortet Beratungsfragen, unterstützt bei Benutzungsvorhaben und bietet zugleich die Möglichkeit, sich vor einem Besuch mit den digitalen Hilfen vertraut zu machen. Wer also Anfahrt, Kontakt und Recherche miteinander kombiniert, vermeidet unnötige Wege und kann vor Ort gezielt arbeiten. Gerade bei archivischen Suchanfragen, die mit Familienforschung, Behördenüberlieferung oder regionaler Geschichte zusammenhängen, ist diese Abstimmung zwischen Kontakt und Recherche fast immer der Schlüssel zu einem erfolgreichen Besuch. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Wie ist das Staatsarchiv Bamberg historisch gewachsen?

Die Geschichte des Staatsarchivs Bamberg ist eng mit der Geschichte Frankens und des frühen Königreichs Bayern verbunden. Die offizielle Darstellung beschreibt, dass das Archiv des ehemaligen Hochstifts Bamberg nach der Übernahme in die bayerische Verwaltung zunächst dem kgl. Allgemeinen Reichsarchiv in München als Außenarchiv unterstellt wurde. 1812 begann diese Zuordnung, bevor zwischen 1813 und 1818 weitere bedeutende Archivkörper aus dem Bayreuther und dem Plassenburger Raum nach Bamberg gelangten. Sie wurden zusammen mit der bischöflichen Geheimregistratur im aufgehobenen Karmelitenkloster gelagert und anschließend mit dem Archiv in der Neuen Residenz vereinigt. 1852 erfolgte die Umbenennung in Kgl. Archivkonservatorium, 1875 in Kgl. Kreisarchiv Bamberg und seit 1921 trägt die Institution ihren heutigen Namen Staatsarchiv Bamberg. Diese Entwicklung macht deutlich, dass das Archiv nicht nur regional verankert, sondern auch in staatliche Verwaltungs- und Reorganisationsprozesse eingebettet ist. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Der historische Sprengel des Archivs ist ebenfalls präzise beschrieben. Zuständig ist das Staatsarchiv Bamberg für die im östlichen Teil des ehemaligen Fränkischen Reichskreises gelegenen Territorien, insbesondere für das Hochstift und Domkapitel Bamberg sowie das Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth. Für das 19. und 20. Jahrhundert gehören vor allem staatliche Mittel- und Unterbehörden sowie Gerichte im Regierungsbezirk Oberfranken dazu. Diese klare Zuständigkeitsstruktur ist für jede archivische Recherche wichtig, weil sie bestimmt, wo welche Überlieferung zu erwarten ist. Wer etwa nach Behördenakten, Amtsserien, Gerichtsunterlagen oder historischen Verwaltungsreihen sucht, findet im Staatsarchiv Bamberg einen zentralen Zugang zu Oberfranken. Gerade die Kombination aus alten reichsständischen Beständen und neueren staatlichen Behördenüberlieferungen macht das Archiv für Historiker, Genealogen, Heimatforscher und Juristen interessant. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Die Entwicklung des Bestands war dabei nie statisch. Die offiziellen Texte verweisen auf spätere Rückgaben, Beständebereinigungen und Übernahmen, etwa auf Urkunden vor 1401, die 1993 nach Bamberg zurückkehrten, sowie auf Umverteilungen zwischen Bamberg, Nürnberg, Würzburg, Amberg und anderen staatlichen Archiven. Dadurch wurde der Zuständigkeitsrahmen im Lauf der Zeit immer genauer zugeschnitten. Das ist für Nutzer deshalb relevant, weil sich die Suche nach einem konkreten Schriftstück nicht selten über mehrere Archive erstrecken kann. Gleichzeitig zeigt die Geschichte des Staatsarchivs Bamberg, dass archivische Ordnung ein dynamischer Prozess ist, der historische Provenienzen, Verwaltungsstrukturen und spätere Bestandsergänzungen miteinander ausbalanciert. Wer den Namen Dr. Klaus Rupprecht oder den Standort Hainstraße 39 sucht, sucht also nicht nur eine Adresse, sondern den Zugang zu einem Archiv mit einer sehr tiefen und vielschichtigen Überlieferung. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Was macht das Archivgebäude an Hain- und Sodenstraße besonders?

Die Architektur ist einer der auffälligsten Gründe, warum Suchanfragen wie staatsarchiv bamberg architektur, staatsarchiv bamberg gebäude oder staatsarchiv bamberg baupläne so häufig auftauchen. Das offizielle Archivporträt beschreibt die neubarocken Archivgebäude an der Hain- und Sodenstraße als dreiflügeliges, schlossartig wirkendes Magazingebäude mit einem durch einen Zwischengang verbundenen Verwaltungsbau. Errichtet wurden sie von 1902 bis 1905 nach Entwürfen der Obersten Baubehörde in München unter Oberbaurat Eduard Reuter und mit zeitweiliger Mitarbeit des Münchener Architekten Julius Beeckmann. Das Magazin wurde nach dem sogenannten Kabinettsystem konzipiert, also als eine für Archivzwecke besonders geeignete, strukturierte und sichere Bauform. Die repräsentative Außengestaltung orientierte sich unter anderem an Schlossbauten Balthasar Neumanns, was dem Haus einen ausgesprochen monumentalen Charakter verleiht. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Ein besonders starkes visuelles Merkmal ist die Südfront an der Sodenstraße. Sie wurde als Schaufassade gegenüber einem damals noch unverbauten Gebiet angelegt und mit vier monumentalen Figuren aus dem Atelier von Anton Hess in München geschmückt. Dargestellt sind neben Balthasar Neumann auch Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn, Markgraf Friedrich von Brandenburg-Kulmbach und Eugen Montag, der letzte Abt des Klosters Ebrach. Diese Figuren stehen sinnbildlich für bedeutende historische Fonds und zeigen, dass das Gebäude nicht nur ein funktionales Archiv, sondern auch ein bewusst gestalteter Erinnerungsort ist. Für Nutzer, die sich für Architektur und Baugeschichte interessieren, ist das Staatsarchiv Bamberg deshalb weit mehr als eine Verwaltungsadresse. Es ist ein Denkmal moderner Archivbaukunst mit starkem historistischem Ausdruck und klarer historischer Symbolik. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Die Baugeschichte setzte sich im 20. Jahrhundert fort. 1959/61 wurde das Ensemble durch einen Magazinneubau an der Sodenstraße erweitert. In den Jahren 1992/93 wurde der Benutzerbereich neu eingerichtet, anschließend wurde der Verwaltungs- und Personaltrakt bis 2002 schrittweise saniert. Besonders interessant ist außerdem der Erweiterungsbau, den die Bayerische Architektenkammer dokumentiert: Das Projekt wurde im Rahmen der Architektouren 2020 vorgestellt, als Fertigstellung ist Februar 2019 genannt, und die Nutzfläche beträgt 3.469 Quadratmeter. Als Architekt verantwortete Peter W. Schmidt das Projekt; Bauherr war das Staatliche Bauamt Bamberg. Damit verbindet das Staatsarchiv Bamberg einen historischen Kern mit zeitgenössischer architektonischer Weiterentwicklung. Wer also das Gebäude besucht, erlebt mehrere Bau- und Nutzungsschichten zugleich: den repräsentativen Kern der Jahrhundertwende, spätere Erweiterungen und die funktionale Modernisierung eines lebendigen Forschungsarchivs. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Welche Bestände, Bibliothek und Servicebereiche prägen die Nutzung?

Das Staatsarchiv Bamberg ist nicht nur äußerlich eindrucksvoll, sondern auch inhaltlich äußerst umfangreich. Nach offizieller Angabe umfasst es rund 2,75 Millionen Archivalieneinheiten, darunter etwa 75.000 Urkunden und 18.000 Karten und Pläne; der gesamte Umfang liegt bei knapp 28.301 laufenden Metern. Das macht das Archiv zu einem Schwergewicht der regionalen Überlieferung in Oberfranken. Für Nutzer mit Suchanfragen wie staatsarchiv bamberg baupläne, staatsarchiv bamberg suche oder staatsarchiv bamberg findmittel ist insbesondere der Hinweis auf Karten und Pläne wichtig, denn genau solche Materialien spielen in Bau-, Orts-, Genealogie- und Besitzfragen oft eine zentrale Rolle. Die Bestände folgen archivalientypologischen Selektionsprinzipien und decken unter anderem das Hochstift, das Markgraftum, die Ritterschaft und die bayerischen Behörden ab. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Die Erschließung wird durch unterschiedliche Findhilfen unterstützt. Neben Bandfindbüchern und Karteien stehen elektronische Datenbanken zur Verfügung. Das Archiv erwähnt ausdrücklich Karteien etwa zu Auswanderern des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zu Karten und Plänen. Wichtig ist außerdem, dass die Mitarbeitenden Teile der Bestände bereits in einer EDV-Datenbank erfassen und mit Benutzerinnen und Benutzern gemeinsam sichten können. Das ist vor allem für komplexe Recherchen hilfreich, weil nicht jede Frage sofort mit einem einzelnen Treffer beantwortet werden kann. Vielmehr entsteht der Erkenntnisgewinn oft aus dem Zusammenspiel von archivischer Erfahrung, Findmitteln und Vorwissen des Forschenden. Genau hier liegt die Stärke eines Staatsarchivs: Es ermöglicht nicht nur den Zugriff auf Quellen, sondern auch deren Einordnung in historische Zusammenhänge. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Auch die Amtsbibliothek ist bemerkenswert. Sie wurde seit der Übernahme des Archivs in die bayerische Verwaltung im Jahr 1803 aufgebaut und umfasst rund 20.000 Bände und Sonderdrucke. Ihr Schwerpunkt liegt auf Zeitschriftenreihen, Quellen- und Regesteneditionen, hilfswissenschaftlicher Literatur sowie Amtsdrucksachen der Mittelstufe. In der Handbibliothek des Lesesaals stehen die meistbenutzten Werke auf etwa 60 laufenden Metern bereit, darunter Nachschlagewerke, Archivinventare und für die fränkische Geschichte wichtige Literatur. Ergänzend dazu bietet die Archivseite Bereiche für laufende und abgeschlossene Ausstellungen, für Publikationen sowie für Jobs und Karriere innerhalb des Netzwerks der Staatlichen Archive Bayerns. Wer also nach staatsarchiv bamberg ausstellung oder staatsarchiv bamberg stellenangebote sucht, bewegt sich in einem Serviceumfeld, das Archivarbeit, Vermittlung und fachliche Entwicklung miteinander verbindet. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Für die tägliche Nutzung heißt das: Das Staatsarchiv Bamberg ist sowohl Forschungsort als auch Auskunfts- und Kompetenzzentrum. Die Kombination aus Urkunden, Karten, Plänen, Akten, Bibliothek und elektronischen Findmitteln macht das Haus für sehr unterschiedliche Zielgruppen relevant. Familienforscher profitieren von überlieferten Repertorien und Auswandererkarteien, Lokalhistoriker von den Behörden- und Territorialbeständen, Juristen von Verwaltungsakten und Bauinteressierte von Karten, Plänen und dem sichtbaren Gebäudebestand. Damit wird schnell klar, warum dieses Archiv nicht nur in Suchmaschinen, sondern auch in wissenschaftlichen und regionalen Kontexten eine so wichtige Rolle spielt. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Quellen:

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Staatsarchiv Bamberg | Findmittel & Öffnungszeiten

Das Staatsarchiv Bamberg ist die zentrale staatliche Archivanstalt für Oberfranken und zugleich ein Ort, an dem Geschichte nicht nur verwahrt, sondern aktiv erschlossen wird. Wer nach Findmitteln, Online-Recherche, Öffnungszeiten, Kontaktinformationen oder nach dem besonderen Archivgebäude in der Hainstraße 39 sucht, findet hier eine Institution mit klarer fachlicher Zuständigkeit und einer beeindruckenden historischen Tiefe. Das Archiv ist für den Regierungsbezirk Oberfranken zuständig, mit Ausnahme der Stadt und des Landkreises Coburg, und betreut die Überlieferung aus ehemaligen Hochstiften, markgräflichen Territorien sowie staatlichen Behörden des 19. und 20. Jahrhunderts. Zugleich ist es ein modernes Arbeitsarchiv mit Virtuellem Lesesaal, elektronischen Findmitteln und digitalisierten Beständen, sodass Forschung heute deutlich schneller und gezielter möglich ist als noch vor wenigen Jahren. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Wie funktionieren Findmittel und Online-Suche im Staatsarchiv Bamberg?

Die Suchbegriffe rund um Findmittel, Suche und Online-Findmittel zeigen sehr klar, was viele Nutzer zuerst brauchen: einen schnellen Einstieg in die Bestände. Genau dafür verweist das Staatsarchiv Bamberg auf den Virtuellen Lesesaal der Staatlichen Archive Bayerns. Dort stehen Online-Findmittel und Digitalisate zur Verfügung, sodass sich Archivalien nicht nur vor Ort, sondern oft schon vor dem Besuch gezielt identifizieren lassen. Die Findmitteldatenbank ist als zentrale Recherche-Datenbank der Staatlichen Archive Bayerns aufgebaut; sie lädt ausdrücklich zur Suche in allen Archiven ein und bietet Informationen zum Aufbau der Datenbank sowie den Hinweis, dass man sich bei weiterführenden Fragen an das zuständige Archiv wenden soll. Für Bamberg bedeutet das: Wer nach Beständen, Signaturen, Laufzeiten oder Gliederungspunkten sucht, kann seine Recherche vom Schreibtisch aus vorbereiten und den Lesesaal anschließend deutlich effizienter nutzen. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Auch die klassische archivische Erschließung bleibt im Staatsarchiv Bamberg wichtig. Auf der Archivseite wird ausdrücklich erwähnt, dass neben herkömmlichen Findbüchern in Bandform auch Karteien und EDV-Datenbanken genutzt werden. Für die Altbestände wurden teilweise Repertorien übernommen, die schon im 17. und 18. Jahrhundert angelegt wurden. Das ist für Familienforschung, Ortsgeschichte, Verwaltungs- und Rechtsgeschichte besonders wertvoll, weil sich dadurch sehr unterschiedliche Recherchewege eröffnen: vom alten Bandfindbuch über Kartei-Register bis hin zur elektronischen Datenbank. Gleichzeitig zeigt die Bestandsbeschreibung, dass wichtige Teile der Überlieferung bereits digital erfasst sind und gemeinsam mit Fachpersonal gesichtet werden können. Für Suchbegriffe wie staatsarchiv bamberg suche, staatsarchiv bamberg findmittel oder staatsarchiv bamberg online findmittel ist das genau die Art von Service, die die Recherche erheblich erleichtert. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

In der Praxis lohnt es sich deshalb, die Online-Recherche immer mit einem klaren Ziel zu starten. Wer nach bestimmten Behörden, Karten, Plänen, Urkunden oder Akten fragt, sollte zuerst die online verfügbaren Findhilfen prüfen und dann die bibliografischen und archivalischen Hinweise zusammenführen. Das Staatsarchiv Bamberg hat dafür gute Voraussetzungen, weil seine Überlieferung sowohl historische als auch neuere Verwaltungsbestände umfasst. Je besser die Findmittel genutzt werden, desto eher lässt sich die passende Akte, das richtige Repertorium oder der relevante Aktenblock finden. Gerade bei Themen mit regionalem Bezug zu Oberfranken, Bamberg, Bayreuth oder den ehemaligen Territorien des Fränkischen Reichskreises ist die Recherche im virtuellen Lesesaal oft der schnellste und sachlichste Weg. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Welche Öffnungszeiten gelten für Lesesaal und Beratung?

Die Keyword-Gruppe rund um Öffnungszeiten ist für ein Archiv besonders wichtig, weil eine gute Recherche oft nur dann funktioniert, wenn der Besuch gut geplant ist. Für das Staatsarchiv Bamberg nennt die offizielle Seite klare Zeiten: Montag bis Donnerstag ist das Archiv von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, am Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr. Zusätzlich gibt es eine Öffnung des Lesesaals am Dienstag und Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr. Das Archiv stellt ausdrücklich klar, dass es für Beratungs- und Benützungszwecke zu den genannten Öffnungszeiten zur Verfügung steht. Damit sind die Suchanfragen staatsarchiv bamberg öffnungszeiten und staatsarchiv bamberg kontakt direkt mit einem verlässlichen Informationskern verbunden. Wer vorbereitet anreist, kann die Nutzung des Besuchs deutlich effektiver gestalten. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Besonders hilfreich ist der Hinweis, dass eine Voranmeldung für den Lesesaal nicht zwingend erforderlich ist, aber aus Gründen einer gezielten und effektiven Vorbereitung dringend empfohlen wird. Das ist für Forschende ein praktischer Vorteil: Man kann auch kurzfristig mit einem konkreten Anliegen kommen, sollte aber idealerweise schon vorab das Thema, die Zeitspanne und die gesuchten Bestände definieren. Im Lesesaal dürfen Benutzer zudem selbst digitale Fotografien aus Archivalien anfertigen, wobei die Voraussetzungen in den Benutzungshinweisen geregelt sind. Für wissenschaftliche Projekte, Hausarbeiten, genealogische Recherchen oder regionalhistorische Arbeiten ist das ein wichtiger Mehrwert, weil sich so Arbeitszeit sparen und der Zugang zu Quellen besser strukturieren lässt. Die Öffnungszeiten sind also nicht nur eine reine Serviceinformation, sondern Teil eines gut organisierbaren Rechercheablaufs. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Auch für die Frage nach Ausstellung, Begegnung und Archivbesuch ist die Öffnungslogik relevant. Archive sind heute nicht mehr nur geschlossene Magazinorte, sondern auch Orte der Beratung, Vermittlung und historischen Bildung. Das Staatsarchiv Bamberg fügt sich in diesen Ansatz ein, indem es neben der klassischen Benutzung auch eine klare Online-Recherche, einen lesesaalbezogenen Service und einen verlässlichen Behördenkontakt anbietet. Wer mit dem Archiv arbeitet, profitiert deshalb am meisten, wenn Öffnungszeiten, Lesesaaltermin und Recherchevorbereitung zusammen gedacht werden. Gerade in einem Archiv mit umfangreicher historischer Überlieferung ist ein geordneter Besuch oft produktiver als ein spontaner, unvorbereiteter Gang vor Ort. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Wie erreicht man das Staatsarchiv Bamberg per Kontakt und Anfahrt?

Bei den Suchbegriffen kontakt, email, telefonnummer und anfahrt geht es meist um den direkten Weg zur richtigen Ansprechstelle. Das Staatsarchiv Bamberg liegt in der Hainstraße 39, 96047 Bamberg. Telefonisch ist es unter 0951/98622-0 erreichbar, per Fax unter 0951/98622-250 und per E-Mail über poststelle@staba.bayern.de. Die Leitung des Archivs liegt bei Archivdirektor Dr. Klaus Rupprecht. Damit sind die wichtigsten Kontaktwege klar und offiziell belegt, was besonders für Anfragen zu Benutzung, Recherchen, Aktenauskünften oder allgemeinen archivischen Fragen wichtig ist. Wer die Suchintention hinter staatsarchiv bamberg kontakt oder staatsarchiv bamberg email kennt, sucht in der Regel genau diese zentrale Stelle, um ein Anliegen korrekt zu platzieren. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Auch die Verkehrsanbindung ist offiziell beschrieben. Vom Bahnhof Bamberg aus führen die Buslinien 901, 902, 911, 914, 931 und 935 zwei Stationen zum Zentralen Omnibusbahnhof. Dort kann man in die Buslinie 909 umsteigen, die halbstündlich fährt, oder die Strecke in etwa 15 Minuten zu Fuß zurücklegen. Diese Information ist für Archivbesuche besonders nützlich, weil viele Nutzer Akten, Karten oder alte Verwaltungsunterlagen nicht nur einmal, sondern mehrfach einsehen möchten. Eine gute Anfahrt spart Zeit und macht den Besuch planbar. Wer mit dem Zug anreist, kann den Archivbesuch also gut mit einem Gang durch die Innenstadt oder mit weiteren Recherchen in Bamberg verbinden. Dass keine spekulativen Parkangaben gemacht werden, ist übrigens ebenfalls ein Vorteil: Hier wird nur das genannt, was offiziell verlässlich dokumentiert ist. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Die Kontaktstruktur zeigt außerdem, dass das Staatsarchiv Bamberg nicht nur ein Aufbewahrungsort, sondern eine serviceorientierte Fachbehörde ist. Das Archiv beantwortet Beratungsfragen, unterstützt bei Benutzungsvorhaben und bietet zugleich die Möglichkeit, sich vor einem Besuch mit den digitalen Hilfen vertraut zu machen. Wer also Anfahrt, Kontakt und Recherche miteinander kombiniert, vermeidet unnötige Wege und kann vor Ort gezielt arbeiten. Gerade bei archivischen Suchanfragen, die mit Familienforschung, Behördenüberlieferung oder regionaler Geschichte zusammenhängen, ist diese Abstimmung zwischen Kontakt und Recherche fast immer der Schlüssel zu einem erfolgreichen Besuch. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Wie ist das Staatsarchiv Bamberg historisch gewachsen?

Die Geschichte des Staatsarchivs Bamberg ist eng mit der Geschichte Frankens und des frühen Königreichs Bayern verbunden. Die offizielle Darstellung beschreibt, dass das Archiv des ehemaligen Hochstifts Bamberg nach der Übernahme in die bayerische Verwaltung zunächst dem kgl. Allgemeinen Reichsarchiv in München als Außenarchiv unterstellt wurde. 1812 begann diese Zuordnung, bevor zwischen 1813 und 1818 weitere bedeutende Archivkörper aus dem Bayreuther und dem Plassenburger Raum nach Bamberg gelangten. Sie wurden zusammen mit der bischöflichen Geheimregistratur im aufgehobenen Karmelitenkloster gelagert und anschließend mit dem Archiv in der Neuen Residenz vereinigt. 1852 erfolgte die Umbenennung in Kgl. Archivkonservatorium, 1875 in Kgl. Kreisarchiv Bamberg und seit 1921 trägt die Institution ihren heutigen Namen Staatsarchiv Bamberg. Diese Entwicklung macht deutlich, dass das Archiv nicht nur regional verankert, sondern auch in staatliche Verwaltungs- und Reorganisationsprozesse eingebettet ist. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Der historische Sprengel des Archivs ist ebenfalls präzise beschrieben. Zuständig ist das Staatsarchiv Bamberg für die im östlichen Teil des ehemaligen Fränkischen Reichskreises gelegenen Territorien, insbesondere für das Hochstift und Domkapitel Bamberg sowie das Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth. Für das 19. und 20. Jahrhundert gehören vor allem staatliche Mittel- und Unterbehörden sowie Gerichte im Regierungsbezirk Oberfranken dazu. Diese klare Zuständigkeitsstruktur ist für jede archivische Recherche wichtig, weil sie bestimmt, wo welche Überlieferung zu erwarten ist. Wer etwa nach Behördenakten, Amtsserien, Gerichtsunterlagen oder historischen Verwaltungsreihen sucht, findet im Staatsarchiv Bamberg einen zentralen Zugang zu Oberfranken. Gerade die Kombination aus alten reichsständischen Beständen und neueren staatlichen Behördenüberlieferungen macht das Archiv für Historiker, Genealogen, Heimatforscher und Juristen interessant. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Die Entwicklung des Bestands war dabei nie statisch. Die offiziellen Texte verweisen auf spätere Rückgaben, Beständebereinigungen und Übernahmen, etwa auf Urkunden vor 1401, die 1993 nach Bamberg zurückkehrten, sowie auf Umverteilungen zwischen Bamberg, Nürnberg, Würzburg, Amberg und anderen staatlichen Archiven. Dadurch wurde der Zuständigkeitsrahmen im Lauf der Zeit immer genauer zugeschnitten. Das ist für Nutzer deshalb relevant, weil sich die Suche nach einem konkreten Schriftstück nicht selten über mehrere Archive erstrecken kann. Gleichzeitig zeigt die Geschichte des Staatsarchivs Bamberg, dass archivische Ordnung ein dynamischer Prozess ist, der historische Provenienzen, Verwaltungsstrukturen und spätere Bestandsergänzungen miteinander ausbalanciert. Wer den Namen Dr. Klaus Rupprecht oder den Standort Hainstraße 39 sucht, sucht also nicht nur eine Adresse, sondern den Zugang zu einem Archiv mit einer sehr tiefen und vielschichtigen Überlieferung. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Was macht das Archivgebäude an Hain- und Sodenstraße besonders?

Die Architektur ist einer der auffälligsten Gründe, warum Suchanfragen wie staatsarchiv bamberg architektur, staatsarchiv bamberg gebäude oder staatsarchiv bamberg baupläne so häufig auftauchen. Das offizielle Archivporträt beschreibt die neubarocken Archivgebäude an der Hain- und Sodenstraße als dreiflügeliges, schlossartig wirkendes Magazingebäude mit einem durch einen Zwischengang verbundenen Verwaltungsbau. Errichtet wurden sie von 1902 bis 1905 nach Entwürfen der Obersten Baubehörde in München unter Oberbaurat Eduard Reuter und mit zeitweiliger Mitarbeit des Münchener Architekten Julius Beeckmann. Das Magazin wurde nach dem sogenannten Kabinettsystem konzipiert, also als eine für Archivzwecke besonders geeignete, strukturierte und sichere Bauform. Die repräsentative Außengestaltung orientierte sich unter anderem an Schlossbauten Balthasar Neumanns, was dem Haus einen ausgesprochen monumentalen Charakter verleiht. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Ein besonders starkes visuelles Merkmal ist die Südfront an der Sodenstraße. Sie wurde als Schaufassade gegenüber einem damals noch unverbauten Gebiet angelegt und mit vier monumentalen Figuren aus dem Atelier von Anton Hess in München geschmückt. Dargestellt sind neben Balthasar Neumann auch Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn, Markgraf Friedrich von Brandenburg-Kulmbach und Eugen Montag, der letzte Abt des Klosters Ebrach. Diese Figuren stehen sinnbildlich für bedeutende historische Fonds und zeigen, dass das Gebäude nicht nur ein funktionales Archiv, sondern auch ein bewusst gestalteter Erinnerungsort ist. Für Nutzer, die sich für Architektur und Baugeschichte interessieren, ist das Staatsarchiv Bamberg deshalb weit mehr als eine Verwaltungsadresse. Es ist ein Denkmal moderner Archivbaukunst mit starkem historistischem Ausdruck und klarer historischer Symbolik. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Die Baugeschichte setzte sich im 20. Jahrhundert fort. 1959/61 wurde das Ensemble durch einen Magazinneubau an der Sodenstraße erweitert. In den Jahren 1992/93 wurde der Benutzerbereich neu eingerichtet, anschließend wurde der Verwaltungs- und Personaltrakt bis 2002 schrittweise saniert. Besonders interessant ist außerdem der Erweiterungsbau, den die Bayerische Architektenkammer dokumentiert: Das Projekt wurde im Rahmen der Architektouren 2020 vorgestellt, als Fertigstellung ist Februar 2019 genannt, und die Nutzfläche beträgt 3.469 Quadratmeter. Als Architekt verantwortete Peter W. Schmidt das Projekt; Bauherr war das Staatliche Bauamt Bamberg. Damit verbindet das Staatsarchiv Bamberg einen historischen Kern mit zeitgenössischer architektonischer Weiterentwicklung. Wer also das Gebäude besucht, erlebt mehrere Bau- und Nutzungsschichten zugleich: den repräsentativen Kern der Jahrhundertwende, spätere Erweiterungen und die funktionale Modernisierung eines lebendigen Forschungsarchivs. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Welche Bestände, Bibliothek und Servicebereiche prägen die Nutzung?

Das Staatsarchiv Bamberg ist nicht nur äußerlich eindrucksvoll, sondern auch inhaltlich äußerst umfangreich. Nach offizieller Angabe umfasst es rund 2,75 Millionen Archivalieneinheiten, darunter etwa 75.000 Urkunden und 18.000 Karten und Pläne; der gesamte Umfang liegt bei knapp 28.301 laufenden Metern. Das macht das Archiv zu einem Schwergewicht der regionalen Überlieferung in Oberfranken. Für Nutzer mit Suchanfragen wie staatsarchiv bamberg baupläne, staatsarchiv bamberg suche oder staatsarchiv bamberg findmittel ist insbesondere der Hinweis auf Karten und Pläne wichtig, denn genau solche Materialien spielen in Bau-, Orts-, Genealogie- und Besitzfragen oft eine zentrale Rolle. Die Bestände folgen archivalientypologischen Selektionsprinzipien und decken unter anderem das Hochstift, das Markgraftum, die Ritterschaft und die bayerischen Behörden ab. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Die Erschließung wird durch unterschiedliche Findhilfen unterstützt. Neben Bandfindbüchern und Karteien stehen elektronische Datenbanken zur Verfügung. Das Archiv erwähnt ausdrücklich Karteien etwa zu Auswanderern des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zu Karten und Plänen. Wichtig ist außerdem, dass die Mitarbeitenden Teile der Bestände bereits in einer EDV-Datenbank erfassen und mit Benutzerinnen und Benutzern gemeinsam sichten können. Das ist vor allem für komplexe Recherchen hilfreich, weil nicht jede Frage sofort mit einem einzelnen Treffer beantwortet werden kann. Vielmehr entsteht der Erkenntnisgewinn oft aus dem Zusammenspiel von archivischer Erfahrung, Findmitteln und Vorwissen des Forschenden. Genau hier liegt die Stärke eines Staatsarchivs: Es ermöglicht nicht nur den Zugriff auf Quellen, sondern auch deren Einordnung in historische Zusammenhänge. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Auch die Amtsbibliothek ist bemerkenswert. Sie wurde seit der Übernahme des Archivs in die bayerische Verwaltung im Jahr 1803 aufgebaut und umfasst rund 20.000 Bände und Sonderdrucke. Ihr Schwerpunkt liegt auf Zeitschriftenreihen, Quellen- und Regesteneditionen, hilfswissenschaftlicher Literatur sowie Amtsdrucksachen der Mittelstufe. In der Handbibliothek des Lesesaals stehen die meistbenutzten Werke auf etwa 60 laufenden Metern bereit, darunter Nachschlagewerke, Archivinventare und für die fränkische Geschichte wichtige Literatur. Ergänzend dazu bietet die Archivseite Bereiche für laufende und abgeschlossene Ausstellungen, für Publikationen sowie für Jobs und Karriere innerhalb des Netzwerks der Staatlichen Archive Bayerns. Wer also nach staatsarchiv bamberg ausstellung oder staatsarchiv bamberg stellenangebote sucht, bewegt sich in einem Serviceumfeld, das Archivarbeit, Vermittlung und fachliche Entwicklung miteinander verbindet. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

Für die tägliche Nutzung heißt das: Das Staatsarchiv Bamberg ist sowohl Forschungsort als auch Auskunfts- und Kompetenzzentrum. Die Kombination aus Urkunden, Karten, Plänen, Akten, Bibliothek und elektronischen Findmitteln macht das Haus für sehr unterschiedliche Zielgruppen relevant. Familienforscher profitieren von überlieferten Repertorien und Auswandererkarteien, Lokalhistoriker von den Behörden- und Territorialbeständen, Juristen von Verwaltungsakten und Bauinteressierte von Karten, Plänen und dem sichtbaren Gebäudebestand. Damit wird schnell klar, warum dieses Archiv nicht nur in Suchmaschinen, sondern auch in wissenschaftlichen und regionalen Kontexten eine so wichtige Rolle spielt. ([gda.bayern.de](https://www.gda.bayern.de/de/archives/staatsarchiv-bamberg/))

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