
Bamberg
Dompl. 8, 96049 Bamberg, Deutschland
Neue Residenz Bamberg | Öffnungszeiten & Ausstellung 2026
Die Neue Residenz Bamberg am Domplatz ist weit mehr als ein schönes Barockschloss: Sie ist ein zentrales Denkmal der Welterbestadt, ein Museum mit außergewöhnlich reicher Ausstattung und ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Gartenkunst unmittelbar zusammenkommen. In den historischen Räumen begegnen sich Prunk, Macht und Wohnkultur über vier Jahrhunderte hinweg, während der Rosengarten im Innenhof einen ruhigen Gegenpol mit weitem Blick über die Altstadt und zum Michaelsberg bildet. Wer die Residenz besucht, erlebt also nicht nur Architektur, sondern ein vollständig inszeniertes Ensemble aus Innenräumen, Kunstsammlung, Garten und Stadtpanorama. Genau deshalb ist die Neue Residenz für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Öffnungszeiten, aktuellen Ausstellungen, Führungen, Tickets und praktischen Besuchsinformationen besonders relevant. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Öffnungszeiten, Tickets und aktuelle Ausstellung 2026
Für die Planung des Besuchs sind die aktuellen Zeiten 2026 besonders wichtig. Die Neue Residenz Bamberg und der Rosengarten sind vom 4. Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, vom April bis 3. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr. Geschlossen ist die Residenz nur am 1. Januar, am Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember. Tickets erhält man ausschließlich an der Museumskasse vor Ort; eine Online-Kasse wird auf der offiziellen Besucherinformation nicht genannt. Der reguläre Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 6 Euro, der Rosengarten ist frei zugänglich und mit Schloss Seehof gibt es eine Kombikarte. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/oeffnung.htm))
Ein weiterer Anziehungspunkt ist die Sonderausstellung Höfische Begegnungen. Die Sammlung Ludwig zu Gast in der Neuen Residenz Bamberg. Sie wurde bis zum 21. Juni 2026 verlängert und zeigt keramische Spitzenstücke aus der Sammlung Ludwig im Dialog mit der historischen Raumausstattung des Fürstbischöflichen Appartements. Die Ausstellung ist nicht als eigenständiger Rundgang konzipiert, sondern kann im Rahmen einer Führung durch das Fürstbischöfliche Appartement besichtigt werden; der Eintritt ist im normalen Ticketpreis enthalten. Genau diese Verbindung aus Museumsraum, historischer Einrichtung und zeitgenössischem Ausstellungskonzept macht den Reiz des Hauses aus und erklärt, warum die Suchanfragen zu Ausstellung 2026, aktuelle Ausstellung und Osterausstellung so eng beieinanderliegen. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Wichtig für Besucherinnen und Besucher ist außerdem der Hinweis, dass wegen Sanierungsarbeiten das Kurfürstliche Appartement und die Altdeutsche Galerie bis auf Weiteres nicht zugänglich sind. Die übrigen Prunkräume können ohne Einschränkung besichtigt werden. Wer also 2026 einen Besuch plant, bekommt trotz einzelner Baustellen ein sehr vollständiges Erlebnis der Residenz, denn die zentralen Bereiche wie Kaisersaal, Kaiserappartement, Fürstbischöfliches Appartement und Rosengarten bleiben Teil des Rundgangs. Die offizielle Seite empfiehlt zudem, aktuelle Hinweise vor dem Besuch zu prüfen, weil sich Führungen, Veranstaltungen und einzelne Zugänge saisonal ändern können. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Geschichte der Neuen Residenz Bamberg
Die Geschichte der Neuen Residenz beginnt im frühen 17. Jahrhundert. Ab 1603 wurden unter Fürstbischof Philipp von Gebsattel mehrere benachbarte Domherrenhöfe durch einen Renaissance-Neubau ersetzt; ab 1609 führte sein Nachfolger Johann Gottfried von Aschhausen den Ausbau fort. Die Bauarbeiten kamen jedoch wohl wegen des Dreißigjährigen Krieges ins Stocken, sodass der Komplex über Jahrzehnte unvollendet blieb. Gerade dieser historische Bruch erklärt, warum die Residenz in ihrer heutigen Form unterschiedliche Bau- und Ausstattungsschichten zeigt. Zugleich zeigt sich bereits hier die politische Bedeutung des Gebäudes: Es war nicht nur Wohnort, sondern das Machtzentrum der Stadt, sichtbar auf dem Domberg und in enger Nachbarschaft zum Dom und zur Alten Hofhaltung. Damit bildet die Residenz bis heute einen Kern des UNESCO-Welterbes Altstadt Bamberg. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/residenz/geschichte.htm))
Den entscheidenden Ausbau brachte ab 1693 Fürstbischof und Kurfürst Lothar Franz von Schönborn voran. 1695 schloss er einen Vertrag mit Johann Leonhard Dientzenhofer, dessen Planung bereits die Grundform der heutigen Residenz vorwegnahm. 1696 entstand das Kurfürstliche Appartement, später folgten ab 1703 das Fürstbischöfliche Appartement und das Kaiserappartement; der vorgelagerte Kaisersaal wurde von 1707 bis 1709 mit Wand- und Deckenmalereien ausgestattet. Diese Bauphase schuf die bis heute sichtbare barocke Großform, die den Gebäudekomplex prägt. Die Neue Residenz ist deshalb nicht nur ein schönes Schloss, sondern ein architektonisches Dokument politischer Selbstdarstellung und barocker Repräsentation auf höchstem Niveau. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/residenz/geschichte.htm))
Nach der Säkularisation ging die Residenz 1802 in den Besitz der Wittelsbacher über. Es folgten unterschiedliche Nutzungen, unter anderem als Wohnsitz mehrerer Mitglieder des Hauses Wittelsbach und später auch als Aufenthaltsort des griechischen Königs Otto. 1919 zog die bayerische Regierung aus, und die Residenz wurde endgültig zum Museum. Bereits in den 1920er Jahren entstand ein museales Gesamtkonzept, das 1932 in den drei Prunkappartements eröffnet wurde. Seit 1965 beherbergt das Haus außerdem die Staatsbibliothek Bamberg und ist heute nicht mehr politisches Zentrum, wohl aber eines der wichtigsten kulturellen Zentren der Welterbestadt. Diese Entwicklung vom Fürstensitz zum Museums- und Kulturort macht die Neue Residenz zu einem besonders vielschichtigen Ziel für kulturhistorisch interessierte Gäste. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/history.htm))
Fürstbischöfliches Appartement, Kaisersaal und Staatsgalerie
Wer die Neue Residenz betritt, erlebt eine außergewöhnlich dichte Folge von Prunkräumen. Auf dem Domberg sind Meisterwerke aus Möbelkunst, Malerei, Skulptur und Textilkunst aus mehr als vier Jahrhunderten zu sehen. Besonders eindrucksvoll ist der Kaisersaal, der als Höhepunkt barocker Pracht in Bamberg gilt, sowie die Staatsgalerie mit ihren altdeutschen und barocken Gemälden aus den Beständen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Hinzu kommen ausgewählte Werke des Rokokobildhauers Ferdinand Tietz. Insgesamt prägen heute annähernd 50 Räume das museale Erlebnis, ergänzt durch eine der reichhaltigsten historischen Ausstattungen innerhalb der Schlösserverwaltung. Dadurch wird die Residenz zu einem Haus, in dem nicht nur Räume gezeigt werden, sondern ganze historische Lebenswelten. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Besonders spannend ist das Fürstbischöfliche Appartement im ersten Obergeschoss. Es wurde ab 1703 als endgültige Wohnung für Lothar Franz von Schönborn ausgestaltet und diente später auch weiteren Bamberger Fürstbischöfen als Wohnbereich. Die Räume zeigen keine starre Stilreinheit, sondern ein bewusst kontrastreiches Ensemble, das vom schweren Spätbarock über Régence und Rokoko bis zu klassizistischen und späteren Ausstattungselementen reicht. Genau diese Vielfalt macht den Reiz des Rundgangs aus: Besucher sehen nicht nur repräsentative Säle, sondern auch, wie sich Geschmack, Nutzung und Selbstverständnis der Herrscherfamilien im Lauf des 18. und 19. Jahrhunderts verändert haben. Im heutigen Museumsbesuch ist das ein wichtiger Mehrwert, weil Architektur, Möblierung und Inszenierung eng ineinandergreifen. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/appartements/fuerstbisch.htm))
Auch der Kaisersaal und das Kaiserappartement sind im Kontext der Repräsentation besonders wichtig. Der Kaisersaal wurde als Raum der großen Staats- und Festkultur geschaffen und eignet sich noch heute für Veranstaltungen mit feierlichem Charakter. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Die Residenz ist nicht bloß ein Museum im klassischen Sinn, sondern ein lebendiger Ort, an dem kulturelle Nutzung und historische Substanz zusammenkommen. Gleichzeitig erklärt die Staatsgalerie, warum die Suche nach Neue Residenz Bamberg Staatsgalerie so häufig auf dieses Haus führt: Hier verbinden sich malerische Sammlungen, höfische Wohnkultur und ein außergewöhnlich gut erhaltenes Gesamtensemble zu einem der eindrucksvollsten Kunstorte in Franken. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Rosengarten der Neuen Residenz Bamberg
Der Rosengarten ist eines der beliebtesten Argumente für einen Besuch der Neuen Residenz, weil er den Innenhof des Schlosses in einen stillen, farbenreichen Gegenpol zur höfischen Architektur verwandelt. Heute wachsen hier rund 4500 Rosen in 50 verschiedenen Sorten auf den von niedrigen Buchshecken eingefassten Beeten. Der Garten ist frei zugänglich, und von der Balustrade eröffnet sich ein weiter Blick über die Altstadt bis hin zum Michaelsberg mit dem ehemaligen Benediktinerkloster. Damit ist der Rosengarten nicht nur ein hübsches Zusatzangebot, sondern ein eigener Besuchsanlass, der die Residenz zu einer seltenen Mischung aus Kunst, Geschichte und Gartenkultur macht. Gerade für Reisende, die nach Rosengarten, öffentlichem Garten oder ruhigem Aussichtspunkt suchen, ist er ein zentraler Pluspunkt. ([residenz-bamberg.de](https://residenz-bamberg.de/deutsch/garten/index.htm))
Die Geschichte des Gartens ist ebenso interessant wie seine heutige Wirkung. Nach der Eingliederung des Fürstbistums in das bayerische Königreich wurde der Garten zu einem privaten Kabinettgarten umgestaltet, später entwickelte er sich zu einem frühen Rosarium. Auch wenn er im 20. Jahrhundert mehrfach modifiziert und neu bepflanzt wurde, ist er als Rosengarten ununterbrochen erhalten geblieben. Diese Kontinuität macht ihn zu einem seltenen historischen Gartenraum, der nicht wie ein dekorativer Anhang wirkt, sondern wie eine organische Fortsetzung des Residenzbesuchs. Wer sich für Barock, Gartenarchitektur und höfische Repräsentation interessiert, erhält hier einen sehr anschaulichen Eindruck davon, wie Residenz und Garten als zusammengehöriges Erlebnis gedacht waren. ([residenz-bamberg.de](https://residenz-bamberg.de/deutsch/garten/index.htm))
Praktisch gesehen ist der Rosengarten auch besonders angenehm für einen Aufenthalt zwischen zwei Besichtigungsschritten. Der Eintritt ist frei, die Wege sind gut begehbar, und laut offizieller Barrierefreiheitsinformation ist der Garten mit Rollstuhlspur erreichbar und ohne starke Steigungen nutzbar. Eine Café-Möglichkeit im Gartenbereich ergänzt den Aufenthalt und macht den Rosengarten zu einem Ort, an dem man nicht nur kurz fotografiert, sondern auch verweilt. Gerade im Frühjahr und in der Saison rund um Ostern wird der Garten häufig zum stillen Favoriten, weil sich der historische Rahmen und die offene Atmosphäre dann besonders gut verbinden. Für die Suchintention Neue Residenz Bamberg Ostern ist er deshalb ein natürlicher Bestandteil des Besuchserlebnisses. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/mobilitaet.htm))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Besuch
Die Anfahrt zur Neuen Residenz ist vergleichsweise einfach, weil das Gebäude direkt am Domplatz liegt. Wer mit der Bahn anreist, erreicht die Residenz vom Bahnhof aus in etwa 20 Minuten zu Fuß. Zusätzlich ist sie über die Haltestelle Domplatz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit dem Auto gibt es jedoch keine eigenen Besucherparkplätze der Residenz; stattdessen verweist die Schlösserverwaltung auf das städtische Parkleitsystem und die Parkhäuser in Bamberg. Reisebusse dürfen den Domplatz nicht befahren, Busparkplätze befinden sich in der Pfeuferstraße, Mußstraße und am Margaretendamm. Dadurch ist der Standort zwar zentral, erfordert aber für Autofahrer eine kurze Vorplanung. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/anfahrt.htm))
Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen gibt es konkrete Hilfen. Drei öffentliche Behindertenparkplätze liegen am Domplatz, etwa 120 Meter vom Eingang entfernt. Der Weg zum Eingang weist geringe Steigungen auf und ist teils gepflastert, teils als Rollstuhlspur ausgeführt. Die Eingangshalle mit Kasse und Museumsladen ist über einen separaten Eingang im Innenhof barrierefrei erreichbar; während der Öffnungszeiten ist dafür ein Euro-Schlüssel möglich. Auch das 1. und 2. Obergeschoss einschließlich Kaisersaal sind per Aufzug erreichbar. Damit ist der Hauptrundgang für viele Gäste mit Einschränkungen gut machbar, auch wenn einzelne Bereiche wie der Wegbelag an manchen Stellen nicht vollständig eben sind. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/mobilitaet.htm))
Zusätzlich gibt es im Haus weitere praktische Hinweise, die den Besuch erleichtern. Größere Taschen und sperrige Gegenstände dürfen nicht mit in die musealen Bereiche genommen werden, kostenlose Schließfächer stehen jedoch zur Verfügung. Hunde und andere Tiere sind in der Residenz nicht erlaubt, im Rosengarten müssen sie angeleint sein. Fotos und Videos sind in der Neuen Residenz, im Rosengarten und im Außenbereich der Alten Hofhaltung nur für private Zwecke erlaubt; während Führungen ist das Fotografieren untersagt. Außerdem steht am Domplatz, in der Residenz und im Rosengarten kostenfreies WLAN zur Verfügung. Wer also vor dem Besuch noch Details zu Tickets, Barrierefreiheit oder Orientierung sucht, findet auf der offiziellen Seite viele nützliche Informationen für einen reibungslosen Aufenthalt. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/index.htm))
Veranstaltungen 2026, Führungen und Familienangebote
Die Neue Residenz ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein Ort für Veranstaltungen und Führungen. Im Fürstbischöflichen Appartement finden regelmäßig Führungen statt, während die übrigen Räume ohne Führung besichtigt werden können. Gruppen ab 15 Personen und Schulklassen sollen sich rechtzeitig per E-Mail anmelden. Hinzu kommen Themenführungen und Aktionen für Familien, die auf der offiziellen Seite als eigener Bereich geführt werden. Besonders für Besucher, die nach Neue Residenz Bamberg Veranstaltungen 2026 oder Programm in der Residenz suchen, ist das wichtig, denn das Angebot ändert sich saisonal und wird auf der Website laufend aktualisiert. So bleibt die Residenz nicht statisch, sondern entwickelt sich als lebendiger Kulturort weiter. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/oeffnung.htm))
Ein gutes Beispiel für dieses Wechselspiel zwischen Museum und Veranstaltungsort war der Internationale Museumstag am 17. Mai 2026. An diesem Tag war der Eintritt frei, und Besucher konnten den Rundgang durch Kaisersaal, Kaiserappartement und Barockgalerie in eigenem Tempo erleben. Zusätzlich gab es Kurzführungen, eine Kinderführung mit Workshop sowie eine thematische Führung zu Schreibmöbeln der Bamberger Fürstbischöfe. Auch Entdeckerbögen für Kinder wurden angeboten. Das zeigt, wie die Neue Residenz historische Inhalte zeitgemäß vermittelt und Familien anspricht. Für alle, die spontan nach Osterausstellung, aktuelle Ausstellung oder Familienprogramm suchen, ist daher nicht nur die Ausstellung selbst interessant, sondern auch der Blick in den aktuellen Veranstaltungskalender der Residenz. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Darüber hinaus hat der Kaisersaal selbst eine wichtige Rolle als Veranstaltungsraum. Er ist für Konzerte und Festakte geeignet, bietet in Reihenbestuhlung Platz für 300 Personen und kann nur außerhalb der Museumsöffnungszeiten genutzt werden. Die Raumgröße von 264 Quadratmetern macht ihn zu einem der repräsentativsten Säle der Stadt. Wer also eine Location für kulturelle Formate, Lesungen oder gehobene Festveranstaltungen sucht, stößt mit der Neuen Residenz auf eine Adresse mit hoher historischer Strahlkraft. Genau diese Doppelfunktion als Museum und Veranstaltungsort erklärt, warum die Residenz sowohl bei Kulturpublikum als auch bei Eventplanern und Hochzeits- oder Konzertinteressierten so präsent ist. ([schloesser.bayern.de](https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/raeume/objekte/bam_res.htm))
Quellen:
- Bayerische Schlösserverwaltung - Neue Residenz Bamberg
- Bayerische Schlösserverwaltung - Geschichte
- Bayerische Schlösserverwaltung - Öffnungszeiten und Führungen
- Bayerische Schlösserverwaltung - Eintrittspreise 2026
- Bayerische Schlösserverwaltung - Anfahrt
- Bayerische Schlösserverwaltung - Service für Menschen mit Behinderung
- Bayerische Schlösserverwaltung - Rosengarten
- Bayerische Schlösserverwaltung - Kaisersaal
- Bayerische Schlösserverwaltung - Die Bamberger Residenz heute
- Bayerische Schlösserverwaltung - Fürstbischöfliches Appartement
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Neue Residenz Bamberg | Öffnungszeiten & Ausstellung 2026
Die Neue Residenz Bamberg am Domplatz ist weit mehr als ein schönes Barockschloss: Sie ist ein zentrales Denkmal der Welterbestadt, ein Museum mit außergewöhnlich reicher Ausstattung und ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Gartenkunst unmittelbar zusammenkommen. In den historischen Räumen begegnen sich Prunk, Macht und Wohnkultur über vier Jahrhunderte hinweg, während der Rosengarten im Innenhof einen ruhigen Gegenpol mit weitem Blick über die Altstadt und zum Michaelsberg bildet. Wer die Residenz besucht, erlebt also nicht nur Architektur, sondern ein vollständig inszeniertes Ensemble aus Innenräumen, Kunstsammlung, Garten und Stadtpanorama. Genau deshalb ist die Neue Residenz für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Öffnungszeiten, aktuellen Ausstellungen, Führungen, Tickets und praktischen Besuchsinformationen besonders relevant. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Öffnungszeiten, Tickets und aktuelle Ausstellung 2026
Für die Planung des Besuchs sind die aktuellen Zeiten 2026 besonders wichtig. Die Neue Residenz Bamberg und der Rosengarten sind vom 4. Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, vom April bis 3. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr. Geschlossen ist die Residenz nur am 1. Januar, am Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember. Tickets erhält man ausschließlich an der Museumskasse vor Ort; eine Online-Kasse wird auf der offiziellen Besucherinformation nicht genannt. Der reguläre Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 6 Euro, der Rosengarten ist frei zugänglich und mit Schloss Seehof gibt es eine Kombikarte. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/oeffnung.htm))
Ein weiterer Anziehungspunkt ist die Sonderausstellung Höfische Begegnungen. Die Sammlung Ludwig zu Gast in der Neuen Residenz Bamberg. Sie wurde bis zum 21. Juni 2026 verlängert und zeigt keramische Spitzenstücke aus der Sammlung Ludwig im Dialog mit der historischen Raumausstattung des Fürstbischöflichen Appartements. Die Ausstellung ist nicht als eigenständiger Rundgang konzipiert, sondern kann im Rahmen einer Führung durch das Fürstbischöfliche Appartement besichtigt werden; der Eintritt ist im normalen Ticketpreis enthalten. Genau diese Verbindung aus Museumsraum, historischer Einrichtung und zeitgenössischem Ausstellungskonzept macht den Reiz des Hauses aus und erklärt, warum die Suchanfragen zu Ausstellung 2026, aktuelle Ausstellung und Osterausstellung so eng beieinanderliegen. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Wichtig für Besucherinnen und Besucher ist außerdem der Hinweis, dass wegen Sanierungsarbeiten das Kurfürstliche Appartement und die Altdeutsche Galerie bis auf Weiteres nicht zugänglich sind. Die übrigen Prunkräume können ohne Einschränkung besichtigt werden. Wer also 2026 einen Besuch plant, bekommt trotz einzelner Baustellen ein sehr vollständiges Erlebnis der Residenz, denn die zentralen Bereiche wie Kaisersaal, Kaiserappartement, Fürstbischöfliches Appartement und Rosengarten bleiben Teil des Rundgangs. Die offizielle Seite empfiehlt zudem, aktuelle Hinweise vor dem Besuch zu prüfen, weil sich Führungen, Veranstaltungen und einzelne Zugänge saisonal ändern können. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Geschichte der Neuen Residenz Bamberg
Die Geschichte der Neuen Residenz beginnt im frühen 17. Jahrhundert. Ab 1603 wurden unter Fürstbischof Philipp von Gebsattel mehrere benachbarte Domherrenhöfe durch einen Renaissance-Neubau ersetzt; ab 1609 führte sein Nachfolger Johann Gottfried von Aschhausen den Ausbau fort. Die Bauarbeiten kamen jedoch wohl wegen des Dreißigjährigen Krieges ins Stocken, sodass der Komplex über Jahrzehnte unvollendet blieb. Gerade dieser historische Bruch erklärt, warum die Residenz in ihrer heutigen Form unterschiedliche Bau- und Ausstattungsschichten zeigt. Zugleich zeigt sich bereits hier die politische Bedeutung des Gebäudes: Es war nicht nur Wohnort, sondern das Machtzentrum der Stadt, sichtbar auf dem Domberg und in enger Nachbarschaft zum Dom und zur Alten Hofhaltung. Damit bildet die Residenz bis heute einen Kern des UNESCO-Welterbes Altstadt Bamberg. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/residenz/geschichte.htm))
Den entscheidenden Ausbau brachte ab 1693 Fürstbischof und Kurfürst Lothar Franz von Schönborn voran. 1695 schloss er einen Vertrag mit Johann Leonhard Dientzenhofer, dessen Planung bereits die Grundform der heutigen Residenz vorwegnahm. 1696 entstand das Kurfürstliche Appartement, später folgten ab 1703 das Fürstbischöfliche Appartement und das Kaiserappartement; der vorgelagerte Kaisersaal wurde von 1707 bis 1709 mit Wand- und Deckenmalereien ausgestattet. Diese Bauphase schuf die bis heute sichtbare barocke Großform, die den Gebäudekomplex prägt. Die Neue Residenz ist deshalb nicht nur ein schönes Schloss, sondern ein architektonisches Dokument politischer Selbstdarstellung und barocker Repräsentation auf höchstem Niveau. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/residenz/geschichte.htm))
Nach der Säkularisation ging die Residenz 1802 in den Besitz der Wittelsbacher über. Es folgten unterschiedliche Nutzungen, unter anderem als Wohnsitz mehrerer Mitglieder des Hauses Wittelsbach und später auch als Aufenthaltsort des griechischen Königs Otto. 1919 zog die bayerische Regierung aus, und die Residenz wurde endgültig zum Museum. Bereits in den 1920er Jahren entstand ein museales Gesamtkonzept, das 1932 in den drei Prunkappartements eröffnet wurde. Seit 1965 beherbergt das Haus außerdem die Staatsbibliothek Bamberg und ist heute nicht mehr politisches Zentrum, wohl aber eines der wichtigsten kulturellen Zentren der Welterbestadt. Diese Entwicklung vom Fürstensitz zum Museums- und Kulturort macht die Neue Residenz zu einem besonders vielschichtigen Ziel für kulturhistorisch interessierte Gäste. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/history.htm))
Fürstbischöfliches Appartement, Kaisersaal und Staatsgalerie
Wer die Neue Residenz betritt, erlebt eine außergewöhnlich dichte Folge von Prunkräumen. Auf dem Domberg sind Meisterwerke aus Möbelkunst, Malerei, Skulptur und Textilkunst aus mehr als vier Jahrhunderten zu sehen. Besonders eindrucksvoll ist der Kaisersaal, der als Höhepunkt barocker Pracht in Bamberg gilt, sowie die Staatsgalerie mit ihren altdeutschen und barocken Gemälden aus den Beständen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Hinzu kommen ausgewählte Werke des Rokokobildhauers Ferdinand Tietz. Insgesamt prägen heute annähernd 50 Räume das museale Erlebnis, ergänzt durch eine der reichhaltigsten historischen Ausstattungen innerhalb der Schlösserverwaltung. Dadurch wird die Residenz zu einem Haus, in dem nicht nur Räume gezeigt werden, sondern ganze historische Lebenswelten. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Besonders spannend ist das Fürstbischöfliche Appartement im ersten Obergeschoss. Es wurde ab 1703 als endgültige Wohnung für Lothar Franz von Schönborn ausgestaltet und diente später auch weiteren Bamberger Fürstbischöfen als Wohnbereich. Die Räume zeigen keine starre Stilreinheit, sondern ein bewusst kontrastreiches Ensemble, das vom schweren Spätbarock über Régence und Rokoko bis zu klassizistischen und späteren Ausstattungselementen reicht. Genau diese Vielfalt macht den Reiz des Rundgangs aus: Besucher sehen nicht nur repräsentative Säle, sondern auch, wie sich Geschmack, Nutzung und Selbstverständnis der Herrscherfamilien im Lauf des 18. und 19. Jahrhunderts verändert haben. Im heutigen Museumsbesuch ist das ein wichtiger Mehrwert, weil Architektur, Möblierung und Inszenierung eng ineinandergreifen. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/appartements/fuerstbisch.htm))
Auch der Kaisersaal und das Kaiserappartement sind im Kontext der Repräsentation besonders wichtig. Der Kaisersaal wurde als Raum der großen Staats- und Festkultur geschaffen und eignet sich noch heute für Veranstaltungen mit feierlichem Charakter. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Die Residenz ist nicht bloß ein Museum im klassischen Sinn, sondern ein lebendiger Ort, an dem kulturelle Nutzung und historische Substanz zusammenkommen. Gleichzeitig erklärt die Staatsgalerie, warum die Suche nach Neue Residenz Bamberg Staatsgalerie so häufig auf dieses Haus führt: Hier verbinden sich malerische Sammlungen, höfische Wohnkultur und ein außergewöhnlich gut erhaltenes Gesamtensemble zu einem der eindrucksvollsten Kunstorte in Franken. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Rosengarten der Neuen Residenz Bamberg
Der Rosengarten ist eines der beliebtesten Argumente für einen Besuch der Neuen Residenz, weil er den Innenhof des Schlosses in einen stillen, farbenreichen Gegenpol zur höfischen Architektur verwandelt. Heute wachsen hier rund 4500 Rosen in 50 verschiedenen Sorten auf den von niedrigen Buchshecken eingefassten Beeten. Der Garten ist frei zugänglich, und von der Balustrade eröffnet sich ein weiter Blick über die Altstadt bis hin zum Michaelsberg mit dem ehemaligen Benediktinerkloster. Damit ist der Rosengarten nicht nur ein hübsches Zusatzangebot, sondern ein eigener Besuchsanlass, der die Residenz zu einer seltenen Mischung aus Kunst, Geschichte und Gartenkultur macht. Gerade für Reisende, die nach Rosengarten, öffentlichem Garten oder ruhigem Aussichtspunkt suchen, ist er ein zentraler Pluspunkt. ([residenz-bamberg.de](https://residenz-bamberg.de/deutsch/garten/index.htm))
Die Geschichte des Gartens ist ebenso interessant wie seine heutige Wirkung. Nach der Eingliederung des Fürstbistums in das bayerische Königreich wurde der Garten zu einem privaten Kabinettgarten umgestaltet, später entwickelte er sich zu einem frühen Rosarium. Auch wenn er im 20. Jahrhundert mehrfach modifiziert und neu bepflanzt wurde, ist er als Rosengarten ununterbrochen erhalten geblieben. Diese Kontinuität macht ihn zu einem seltenen historischen Gartenraum, der nicht wie ein dekorativer Anhang wirkt, sondern wie eine organische Fortsetzung des Residenzbesuchs. Wer sich für Barock, Gartenarchitektur und höfische Repräsentation interessiert, erhält hier einen sehr anschaulichen Eindruck davon, wie Residenz und Garten als zusammengehöriges Erlebnis gedacht waren. ([residenz-bamberg.de](https://residenz-bamberg.de/deutsch/garten/index.htm))
Praktisch gesehen ist der Rosengarten auch besonders angenehm für einen Aufenthalt zwischen zwei Besichtigungsschritten. Der Eintritt ist frei, die Wege sind gut begehbar, und laut offizieller Barrierefreiheitsinformation ist der Garten mit Rollstuhlspur erreichbar und ohne starke Steigungen nutzbar. Eine Café-Möglichkeit im Gartenbereich ergänzt den Aufenthalt und macht den Rosengarten zu einem Ort, an dem man nicht nur kurz fotografiert, sondern auch verweilt. Gerade im Frühjahr und in der Saison rund um Ostern wird der Garten häufig zum stillen Favoriten, weil sich der historische Rahmen und die offene Atmosphäre dann besonders gut verbinden. Für die Suchintention Neue Residenz Bamberg Ostern ist er deshalb ein natürlicher Bestandteil des Besuchserlebnisses. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/mobilitaet.htm))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Besuch
Die Anfahrt zur Neuen Residenz ist vergleichsweise einfach, weil das Gebäude direkt am Domplatz liegt. Wer mit der Bahn anreist, erreicht die Residenz vom Bahnhof aus in etwa 20 Minuten zu Fuß. Zusätzlich ist sie über die Haltestelle Domplatz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit dem Auto gibt es jedoch keine eigenen Besucherparkplätze der Residenz; stattdessen verweist die Schlösserverwaltung auf das städtische Parkleitsystem und die Parkhäuser in Bamberg. Reisebusse dürfen den Domplatz nicht befahren, Busparkplätze befinden sich in der Pfeuferstraße, Mußstraße und am Margaretendamm. Dadurch ist der Standort zwar zentral, erfordert aber für Autofahrer eine kurze Vorplanung. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/anfahrt.htm))
Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen gibt es konkrete Hilfen. Drei öffentliche Behindertenparkplätze liegen am Domplatz, etwa 120 Meter vom Eingang entfernt. Der Weg zum Eingang weist geringe Steigungen auf und ist teils gepflastert, teils als Rollstuhlspur ausgeführt. Die Eingangshalle mit Kasse und Museumsladen ist über einen separaten Eingang im Innenhof barrierefrei erreichbar; während der Öffnungszeiten ist dafür ein Euro-Schlüssel möglich. Auch das 1. und 2. Obergeschoss einschließlich Kaisersaal sind per Aufzug erreichbar. Damit ist der Hauptrundgang für viele Gäste mit Einschränkungen gut machbar, auch wenn einzelne Bereiche wie der Wegbelag an manchen Stellen nicht vollständig eben sind. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/mobilitaet.htm))
Zusätzlich gibt es im Haus weitere praktische Hinweise, die den Besuch erleichtern. Größere Taschen und sperrige Gegenstände dürfen nicht mit in die musealen Bereiche genommen werden, kostenlose Schließfächer stehen jedoch zur Verfügung. Hunde und andere Tiere sind in der Residenz nicht erlaubt, im Rosengarten müssen sie angeleint sein. Fotos und Videos sind in der Neuen Residenz, im Rosengarten und im Außenbereich der Alten Hofhaltung nur für private Zwecke erlaubt; während Führungen ist das Fotografieren untersagt. Außerdem steht am Domplatz, in der Residenz und im Rosengarten kostenfreies WLAN zur Verfügung. Wer also vor dem Besuch noch Details zu Tickets, Barrierefreiheit oder Orientierung sucht, findet auf der offiziellen Seite viele nützliche Informationen für einen reibungslosen Aufenthalt. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/index.htm))
Veranstaltungen 2026, Führungen und Familienangebote
Die Neue Residenz ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein Ort für Veranstaltungen und Führungen. Im Fürstbischöflichen Appartement finden regelmäßig Führungen statt, während die übrigen Räume ohne Führung besichtigt werden können. Gruppen ab 15 Personen und Schulklassen sollen sich rechtzeitig per E-Mail anmelden. Hinzu kommen Themenführungen und Aktionen für Familien, die auf der offiziellen Seite als eigener Bereich geführt werden. Besonders für Besucher, die nach Neue Residenz Bamberg Veranstaltungen 2026 oder Programm in der Residenz suchen, ist das wichtig, denn das Angebot ändert sich saisonal und wird auf der Website laufend aktualisiert. So bleibt die Residenz nicht statisch, sondern entwickelt sich als lebendiger Kulturort weiter. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/oeffnung.htm))
Ein gutes Beispiel für dieses Wechselspiel zwischen Museum und Veranstaltungsort war der Internationale Museumstag am 17. Mai 2026. An diesem Tag war der Eintritt frei, und Besucher konnten den Rundgang durch Kaisersaal, Kaiserappartement und Barockgalerie in eigenem Tempo erleben. Zusätzlich gab es Kurzführungen, eine Kinderführung mit Workshop sowie eine thematische Führung zu Schreibmöbeln der Bamberger Fürstbischöfe. Auch Entdeckerbögen für Kinder wurden angeboten. Das zeigt, wie die Neue Residenz historische Inhalte zeitgemäß vermittelt und Familien anspricht. Für alle, die spontan nach Osterausstellung, aktuelle Ausstellung oder Familienprogramm suchen, ist daher nicht nur die Ausstellung selbst interessant, sondern auch der Blick in den aktuellen Veranstaltungskalender der Residenz. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Darüber hinaus hat der Kaisersaal selbst eine wichtige Rolle als Veranstaltungsraum. Er ist für Konzerte und Festakte geeignet, bietet in Reihenbestuhlung Platz für 300 Personen und kann nur außerhalb der Museumsöffnungszeiten genutzt werden. Die Raumgröße von 264 Quadratmetern macht ihn zu einem der repräsentativsten Säle der Stadt. Wer also eine Location für kulturelle Formate, Lesungen oder gehobene Festveranstaltungen sucht, stößt mit der Neuen Residenz auf eine Adresse mit hoher historischer Strahlkraft. Genau diese Doppelfunktion als Museum und Veranstaltungsort erklärt, warum die Residenz sowohl bei Kulturpublikum als auch bei Eventplanern und Hochzeits- oder Konzertinteressierten so präsent ist. ([schloesser.bayern.de](https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/raeume/objekte/bam_res.htm))
Quellen:
- Bayerische Schlösserverwaltung - Neue Residenz Bamberg
- Bayerische Schlösserverwaltung - Geschichte
- Bayerische Schlösserverwaltung - Öffnungszeiten und Führungen
- Bayerische Schlösserverwaltung - Eintrittspreise 2026
- Bayerische Schlösserverwaltung - Anfahrt
- Bayerische Schlösserverwaltung - Service für Menschen mit Behinderung
- Bayerische Schlösserverwaltung - Rosengarten
- Bayerische Schlösserverwaltung - Kaisersaal
- Bayerische Schlösserverwaltung - Die Bamberger Residenz heute
- Bayerische Schlösserverwaltung - Fürstbischöfliches Appartement
Neue Residenz Bamberg | Öffnungszeiten & Ausstellung 2026
Die Neue Residenz Bamberg am Domplatz ist weit mehr als ein schönes Barockschloss: Sie ist ein zentrales Denkmal der Welterbestadt, ein Museum mit außergewöhnlich reicher Ausstattung und ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Gartenkunst unmittelbar zusammenkommen. In den historischen Räumen begegnen sich Prunk, Macht und Wohnkultur über vier Jahrhunderte hinweg, während der Rosengarten im Innenhof einen ruhigen Gegenpol mit weitem Blick über die Altstadt und zum Michaelsberg bildet. Wer die Residenz besucht, erlebt also nicht nur Architektur, sondern ein vollständig inszeniertes Ensemble aus Innenräumen, Kunstsammlung, Garten und Stadtpanorama. Genau deshalb ist die Neue Residenz für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Öffnungszeiten, aktuellen Ausstellungen, Führungen, Tickets und praktischen Besuchsinformationen besonders relevant. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Öffnungszeiten, Tickets und aktuelle Ausstellung 2026
Für die Planung des Besuchs sind die aktuellen Zeiten 2026 besonders wichtig. Die Neue Residenz Bamberg und der Rosengarten sind vom 4. Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, vom April bis 3. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr. Geschlossen ist die Residenz nur am 1. Januar, am Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember. Tickets erhält man ausschließlich an der Museumskasse vor Ort; eine Online-Kasse wird auf der offiziellen Besucherinformation nicht genannt. Der reguläre Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 6 Euro, der Rosengarten ist frei zugänglich und mit Schloss Seehof gibt es eine Kombikarte. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/oeffnung.htm))
Ein weiterer Anziehungspunkt ist die Sonderausstellung Höfische Begegnungen. Die Sammlung Ludwig zu Gast in der Neuen Residenz Bamberg. Sie wurde bis zum 21. Juni 2026 verlängert und zeigt keramische Spitzenstücke aus der Sammlung Ludwig im Dialog mit der historischen Raumausstattung des Fürstbischöflichen Appartements. Die Ausstellung ist nicht als eigenständiger Rundgang konzipiert, sondern kann im Rahmen einer Führung durch das Fürstbischöfliche Appartement besichtigt werden; der Eintritt ist im normalen Ticketpreis enthalten. Genau diese Verbindung aus Museumsraum, historischer Einrichtung und zeitgenössischem Ausstellungskonzept macht den Reiz des Hauses aus und erklärt, warum die Suchanfragen zu Ausstellung 2026, aktuelle Ausstellung und Osterausstellung so eng beieinanderliegen. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Wichtig für Besucherinnen und Besucher ist außerdem der Hinweis, dass wegen Sanierungsarbeiten das Kurfürstliche Appartement und die Altdeutsche Galerie bis auf Weiteres nicht zugänglich sind. Die übrigen Prunkräume können ohne Einschränkung besichtigt werden. Wer also 2026 einen Besuch plant, bekommt trotz einzelner Baustellen ein sehr vollständiges Erlebnis der Residenz, denn die zentralen Bereiche wie Kaisersaal, Kaiserappartement, Fürstbischöfliches Appartement und Rosengarten bleiben Teil des Rundgangs. Die offizielle Seite empfiehlt zudem, aktuelle Hinweise vor dem Besuch zu prüfen, weil sich Führungen, Veranstaltungen und einzelne Zugänge saisonal ändern können. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Geschichte der Neuen Residenz Bamberg
Die Geschichte der Neuen Residenz beginnt im frühen 17. Jahrhundert. Ab 1603 wurden unter Fürstbischof Philipp von Gebsattel mehrere benachbarte Domherrenhöfe durch einen Renaissance-Neubau ersetzt; ab 1609 führte sein Nachfolger Johann Gottfried von Aschhausen den Ausbau fort. Die Bauarbeiten kamen jedoch wohl wegen des Dreißigjährigen Krieges ins Stocken, sodass der Komplex über Jahrzehnte unvollendet blieb. Gerade dieser historische Bruch erklärt, warum die Residenz in ihrer heutigen Form unterschiedliche Bau- und Ausstattungsschichten zeigt. Zugleich zeigt sich bereits hier die politische Bedeutung des Gebäudes: Es war nicht nur Wohnort, sondern das Machtzentrum der Stadt, sichtbar auf dem Domberg und in enger Nachbarschaft zum Dom und zur Alten Hofhaltung. Damit bildet die Residenz bis heute einen Kern des UNESCO-Welterbes Altstadt Bamberg. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/residenz/geschichte.htm))
Den entscheidenden Ausbau brachte ab 1693 Fürstbischof und Kurfürst Lothar Franz von Schönborn voran. 1695 schloss er einen Vertrag mit Johann Leonhard Dientzenhofer, dessen Planung bereits die Grundform der heutigen Residenz vorwegnahm. 1696 entstand das Kurfürstliche Appartement, später folgten ab 1703 das Fürstbischöfliche Appartement und das Kaiserappartement; der vorgelagerte Kaisersaal wurde von 1707 bis 1709 mit Wand- und Deckenmalereien ausgestattet. Diese Bauphase schuf die bis heute sichtbare barocke Großform, die den Gebäudekomplex prägt. Die Neue Residenz ist deshalb nicht nur ein schönes Schloss, sondern ein architektonisches Dokument politischer Selbstdarstellung und barocker Repräsentation auf höchstem Niveau. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/residenz/geschichte.htm))
Nach der Säkularisation ging die Residenz 1802 in den Besitz der Wittelsbacher über. Es folgten unterschiedliche Nutzungen, unter anderem als Wohnsitz mehrerer Mitglieder des Hauses Wittelsbach und später auch als Aufenthaltsort des griechischen Königs Otto. 1919 zog die bayerische Regierung aus, und die Residenz wurde endgültig zum Museum. Bereits in den 1920er Jahren entstand ein museales Gesamtkonzept, das 1932 in den drei Prunkappartements eröffnet wurde. Seit 1965 beherbergt das Haus außerdem die Staatsbibliothek Bamberg und ist heute nicht mehr politisches Zentrum, wohl aber eines der wichtigsten kulturellen Zentren der Welterbestadt. Diese Entwicklung vom Fürstensitz zum Museums- und Kulturort macht die Neue Residenz zu einem besonders vielschichtigen Ziel für kulturhistorisch interessierte Gäste. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/history.htm))
Fürstbischöfliches Appartement, Kaisersaal und Staatsgalerie
Wer die Neue Residenz betritt, erlebt eine außergewöhnlich dichte Folge von Prunkräumen. Auf dem Domberg sind Meisterwerke aus Möbelkunst, Malerei, Skulptur und Textilkunst aus mehr als vier Jahrhunderten zu sehen. Besonders eindrucksvoll ist der Kaisersaal, der als Höhepunkt barocker Pracht in Bamberg gilt, sowie die Staatsgalerie mit ihren altdeutschen und barocken Gemälden aus den Beständen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Hinzu kommen ausgewählte Werke des Rokokobildhauers Ferdinand Tietz. Insgesamt prägen heute annähernd 50 Räume das museale Erlebnis, ergänzt durch eine der reichhaltigsten historischen Ausstattungen innerhalb der Schlösserverwaltung. Dadurch wird die Residenz zu einem Haus, in dem nicht nur Räume gezeigt werden, sondern ganze historische Lebenswelten. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Besonders spannend ist das Fürstbischöfliche Appartement im ersten Obergeschoss. Es wurde ab 1703 als endgültige Wohnung für Lothar Franz von Schönborn ausgestaltet und diente später auch weiteren Bamberger Fürstbischöfen als Wohnbereich. Die Räume zeigen keine starre Stilreinheit, sondern ein bewusst kontrastreiches Ensemble, das vom schweren Spätbarock über Régence und Rokoko bis zu klassizistischen und späteren Ausstattungselementen reicht. Genau diese Vielfalt macht den Reiz des Rundgangs aus: Besucher sehen nicht nur repräsentative Säle, sondern auch, wie sich Geschmack, Nutzung und Selbstverständnis der Herrscherfamilien im Lauf des 18. und 19. Jahrhunderts verändert haben. Im heutigen Museumsbesuch ist das ein wichtiger Mehrwert, weil Architektur, Möblierung und Inszenierung eng ineinandergreifen. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/appartements/fuerstbisch.htm))
Auch der Kaisersaal und das Kaiserappartement sind im Kontext der Repräsentation besonders wichtig. Der Kaisersaal wurde als Raum der großen Staats- und Festkultur geschaffen und eignet sich noch heute für Veranstaltungen mit feierlichem Charakter. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Die Residenz ist nicht bloß ein Museum im klassischen Sinn, sondern ein lebendiger Ort, an dem kulturelle Nutzung und historische Substanz zusammenkommen. Gleichzeitig erklärt die Staatsgalerie, warum die Suche nach Neue Residenz Bamberg Staatsgalerie so häufig auf dieses Haus führt: Hier verbinden sich malerische Sammlungen, höfische Wohnkultur und ein außergewöhnlich gut erhaltenes Gesamtensemble zu einem der eindrucksvollsten Kunstorte in Franken. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/englisch/residenz/index.htm))
Rosengarten der Neuen Residenz Bamberg
Der Rosengarten ist eines der beliebtesten Argumente für einen Besuch der Neuen Residenz, weil er den Innenhof des Schlosses in einen stillen, farbenreichen Gegenpol zur höfischen Architektur verwandelt. Heute wachsen hier rund 4500 Rosen in 50 verschiedenen Sorten auf den von niedrigen Buchshecken eingefassten Beeten. Der Garten ist frei zugänglich, und von der Balustrade eröffnet sich ein weiter Blick über die Altstadt bis hin zum Michaelsberg mit dem ehemaligen Benediktinerkloster. Damit ist der Rosengarten nicht nur ein hübsches Zusatzangebot, sondern ein eigener Besuchsanlass, der die Residenz zu einer seltenen Mischung aus Kunst, Geschichte und Gartenkultur macht. Gerade für Reisende, die nach Rosengarten, öffentlichem Garten oder ruhigem Aussichtspunkt suchen, ist er ein zentraler Pluspunkt. ([residenz-bamberg.de](https://residenz-bamberg.de/deutsch/garten/index.htm))
Die Geschichte des Gartens ist ebenso interessant wie seine heutige Wirkung. Nach der Eingliederung des Fürstbistums in das bayerische Königreich wurde der Garten zu einem privaten Kabinettgarten umgestaltet, später entwickelte er sich zu einem frühen Rosarium. Auch wenn er im 20. Jahrhundert mehrfach modifiziert und neu bepflanzt wurde, ist er als Rosengarten ununterbrochen erhalten geblieben. Diese Kontinuität macht ihn zu einem seltenen historischen Gartenraum, der nicht wie ein dekorativer Anhang wirkt, sondern wie eine organische Fortsetzung des Residenzbesuchs. Wer sich für Barock, Gartenarchitektur und höfische Repräsentation interessiert, erhält hier einen sehr anschaulichen Eindruck davon, wie Residenz und Garten als zusammengehöriges Erlebnis gedacht waren. ([residenz-bamberg.de](https://residenz-bamberg.de/deutsch/garten/index.htm))
Praktisch gesehen ist der Rosengarten auch besonders angenehm für einen Aufenthalt zwischen zwei Besichtigungsschritten. Der Eintritt ist frei, die Wege sind gut begehbar, und laut offizieller Barrierefreiheitsinformation ist der Garten mit Rollstuhlspur erreichbar und ohne starke Steigungen nutzbar. Eine Café-Möglichkeit im Gartenbereich ergänzt den Aufenthalt und macht den Rosengarten zu einem Ort, an dem man nicht nur kurz fotografiert, sondern auch verweilt. Gerade im Frühjahr und in der Saison rund um Ostern wird der Garten häufig zum stillen Favoriten, weil sich der historische Rahmen und die offene Atmosphäre dann besonders gut verbinden. Für die Suchintention Neue Residenz Bamberg Ostern ist er deshalb ein natürlicher Bestandteil des Besuchserlebnisses. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/mobilitaet.htm))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Besuch
Die Anfahrt zur Neuen Residenz ist vergleichsweise einfach, weil das Gebäude direkt am Domplatz liegt. Wer mit der Bahn anreist, erreicht die Residenz vom Bahnhof aus in etwa 20 Minuten zu Fuß. Zusätzlich ist sie über die Haltestelle Domplatz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit dem Auto gibt es jedoch keine eigenen Besucherparkplätze der Residenz; stattdessen verweist die Schlösserverwaltung auf das städtische Parkleitsystem und die Parkhäuser in Bamberg. Reisebusse dürfen den Domplatz nicht befahren, Busparkplätze befinden sich in der Pfeuferstraße, Mußstraße und am Margaretendamm. Dadurch ist der Standort zwar zentral, erfordert aber für Autofahrer eine kurze Vorplanung. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/anfahrt.htm))
Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen gibt es konkrete Hilfen. Drei öffentliche Behindertenparkplätze liegen am Domplatz, etwa 120 Meter vom Eingang entfernt. Der Weg zum Eingang weist geringe Steigungen auf und ist teils gepflastert, teils als Rollstuhlspur ausgeführt. Die Eingangshalle mit Kasse und Museumsladen ist über einen separaten Eingang im Innenhof barrierefrei erreichbar; während der Öffnungszeiten ist dafür ein Euro-Schlüssel möglich. Auch das 1. und 2. Obergeschoss einschließlich Kaisersaal sind per Aufzug erreichbar. Damit ist der Hauptrundgang für viele Gäste mit Einschränkungen gut machbar, auch wenn einzelne Bereiche wie der Wegbelag an manchen Stellen nicht vollständig eben sind. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/mobilitaet.htm))
Zusätzlich gibt es im Haus weitere praktische Hinweise, die den Besuch erleichtern. Größere Taschen und sperrige Gegenstände dürfen nicht mit in die musealen Bereiche genommen werden, kostenlose Schließfächer stehen jedoch zur Verfügung. Hunde und andere Tiere sind in der Residenz nicht erlaubt, im Rosengarten müssen sie angeleint sein. Fotos und Videos sind in der Neuen Residenz, im Rosengarten und im Außenbereich der Alten Hofhaltung nur für private Zwecke erlaubt; während Führungen ist das Fotografieren untersagt. Außerdem steht am Domplatz, in der Residenz und im Rosengarten kostenfreies WLAN zur Verfügung. Wer also vor dem Besuch noch Details zu Tickets, Barrierefreiheit oder Orientierung sucht, findet auf der offiziellen Seite viele nützliche Informationen für einen reibungslosen Aufenthalt. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/index.htm))
Veranstaltungen 2026, Führungen und Familienangebote
Die Neue Residenz ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein Ort für Veranstaltungen und Führungen. Im Fürstbischöflichen Appartement finden regelmäßig Führungen statt, während die übrigen Räume ohne Führung besichtigt werden können. Gruppen ab 15 Personen und Schulklassen sollen sich rechtzeitig per E-Mail anmelden. Hinzu kommen Themenführungen und Aktionen für Familien, die auf der offiziellen Seite als eigener Bereich geführt werden. Besonders für Besucher, die nach Neue Residenz Bamberg Veranstaltungen 2026 oder Programm in der Residenz suchen, ist das wichtig, denn das Angebot ändert sich saisonal und wird auf der Website laufend aktualisiert. So bleibt die Residenz nicht statisch, sondern entwickelt sich als lebendiger Kulturort weiter. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/deutsch/tourist/oeffnung.htm))
Ein gutes Beispiel für dieses Wechselspiel zwischen Museum und Veranstaltungsort war der Internationale Museumstag am 17. Mai 2026. An diesem Tag war der Eintritt frei, und Besucher konnten den Rundgang durch Kaisersaal, Kaiserappartement und Barockgalerie in eigenem Tempo erleben. Zusätzlich gab es Kurzführungen, eine Kinderführung mit Workshop sowie eine thematische Führung zu Schreibmöbeln der Bamberger Fürstbischöfe. Auch Entdeckerbögen für Kinder wurden angeboten. Das zeigt, wie die Neue Residenz historische Inhalte zeitgemäß vermittelt und Familien anspricht. Für alle, die spontan nach Osterausstellung, aktuelle Ausstellung oder Familienprogramm suchen, ist daher nicht nur die Ausstellung selbst interessant, sondern auch der Blick in den aktuellen Veranstaltungskalender der Residenz. ([residenz-bamberg.de](https://www.residenz-bamberg.de/))
Darüber hinaus hat der Kaisersaal selbst eine wichtige Rolle als Veranstaltungsraum. Er ist für Konzerte und Festakte geeignet, bietet in Reihenbestuhlung Platz für 300 Personen und kann nur außerhalb der Museumsöffnungszeiten genutzt werden. Die Raumgröße von 264 Quadratmetern macht ihn zu einem der repräsentativsten Säle der Stadt. Wer also eine Location für kulturelle Formate, Lesungen oder gehobene Festveranstaltungen sucht, stößt mit der Neuen Residenz auf eine Adresse mit hoher historischer Strahlkraft. Genau diese Doppelfunktion als Museum und Veranstaltungsort erklärt, warum die Residenz sowohl bei Kulturpublikum als auch bei Eventplanern und Hochzeits- oder Konzertinteressierten so präsent ist. ([schloesser.bayern.de](https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/raeume/objekte/bam_res.htm))
Quellen:
- Bayerische Schlösserverwaltung - Neue Residenz Bamberg
- Bayerische Schlösserverwaltung - Geschichte
- Bayerische Schlösserverwaltung - Öffnungszeiten und Führungen
- Bayerische Schlösserverwaltung - Eintrittspreise 2026
- Bayerische Schlösserverwaltung - Anfahrt
- Bayerische Schlösserverwaltung - Service für Menschen mit Behinderung
- Bayerische Schlösserverwaltung - Rosengarten
- Bayerische Schlösserverwaltung - Kaisersaal
- Bayerische Schlösserverwaltung - Die Bamberger Residenz heute
- Bayerische Schlösserverwaltung - Fürstbischöfliches Appartement
Bevorstehende Veranstaltungen
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Sumeet Dimri
8. Oktober 2024
Die Neue Residenz Bamberg ist ein atemberaubendes Schloss, das einen Einblick in den opulenten Lebensstil der Fürstbischöfe bietet, die einst hier lebten. Die 6 Euro Eintritt sind es wert, um die prächtig dekorierten Räume, die schönen Gärten und den faszinierenden Kaiserlichen Saal zu erkunden. Die Architektur ist beeindruckend, und die geführte Tour bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner. Nehmen Sie sich unbedingt ein paar Stunden Zeit, um in die Pracht und den Charme dieser großartigen Residenz einzutauchen!
david antoun
26. Januar 2025
Der neue Sitz des Fürstbischofs aus dem 17. Jahrhundert mit Hallen und Räumen, die auch im 18. Jahrhundert eingerichtet wurden, wie der prächtige Kaiserliche Saal. Der Besuch ist nur mit einem Führer möglich, aber Fotos sind erlaubt. Tolle Tour!
BradinHK
1. Februar 2025
Die Neue Residenz ist das elegante Schlossgebäude am Domplatz. Es ist ein 40-Raum-Barockkomplex, der die Staatsräume und die Staatsgalerie sowie einen charmanten Rosengarten beherbergt. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 16 Uhr und der Eintritt kostet 6 € pro Erwachsenem. Der Rosengarten kann kostenlos betreten werden und bietet einen schönen Blick auf den unteren Teil der historischen Altstadt von Bamberg. Die Neue Residenz wurde größtenteils im 17. Jahrhundert erbaut und ist eine feine Darstellung der österreichisch-böhmischen Barockarchitektur. Die Staatsräume sind sehr dekorativ mit herausragenden Deckenfresken. Die Fresken im Kaiserlichen Saal von Melchior Steidl (1709) sind ein Meisterwerk, wahrscheinlich eines der besten seiner Art in Franken. In der Staatsgalerie finden Sie europäische Meisterwerke, hauptsächlich aus der Barockzeit. Das sorgt auch für ein schönes Kunsterlebnis. Man kann leicht 45-60 Minuten zwischen den beiden verbringen, stellen Sie sicher, dass Sie auch weitere 10-15 Minuten für den Rosengarten einplanen.
Animesh Kumar
8. September 2022
Ein schönes und historisches Gebäude, das wieder in der Nähe der Altstadt liegt. Es befindet sich direkt neben dem historischen alten Gericht und dem Bamberger Dom. Obwohl es von außen vielversprechend aussieht, konnten wir uns nicht die Zeit nehmen, um drinnen zu besuchen. Es hat einen schönen Garten mit hauptsächlich Rosen im Innenhof. Das nächste Mal werden wir auch drinnen besuchen.
Alex Bransby
9. Mai 2022
Sind nicht hineingegangen, obwohl das Innere atemberaubend aussieht. Von außen ebenso schön mit seiner barocken Architektur. Interessante Form auch, um sie in einer L-Form zu bewundern, die den Domplatz umschließt. Direkt neben anderen Sehenswürdigkeiten wie dem alten Gericht und dem Dom. Absolut ein Muss, wenn man in der Stadt ist!

