FAN-D, Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Universitätsstraße 30, Bayreuth-Frankengut
FAN-D, Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth, Germany
Campus Additive.Innovationen | Additive Manufacturing & Innovation
Der Campus Additive.Innovationen (CA.I) der Universität Bayreuth ist die zentrale Adresse in Oberfranken, wenn es um Forschung, Transfer und Weiterbildung rund um Additive Manufacturing geht. Als inter- und transdisziplinärer Verbund vereint der CA.I technische und nichttechnische Perspektiven, macht die Potenziale des 3D‑Drucks für Unternehmen greifbar und bietet passgenaue Formate vom Labordemotag bis zum Workshop. Organisatorisch ist der CA.I an der Universität Bayreuth verankert (Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth); praxisnaher Dreh- und Angelpunkt für Technologie-Demonstrationen ist das Keylab Additive Innovationen am Campus, im Erdgeschoss des Fraunhofer IPA, Universitätsstraße 9, 95448 Bayreuth. Dank der Lage unweit der A9 (Ausfahrt Bayreuth‑Süd) und der guten ÖPNV-Anbindung (u. a. Linien 304, 306, 316, 326) ist die Anreise unkompliziert, Parkplätze stehen campusweit in großer Zahl bereit. Die folgenden Abschnitte bündeln die wichtigsten Informationen aus erster Hand: Was macht den CA.I aus? Welche Anlagen stehen im Keylab? Wie funktioniert die Anreise? Welche Veranstaltungsformate erwarten Besucherinnen und Besucher – und wo findet man aktuelle Termine?
Campus Additive.Innovationen (CA.I): Netzwerk, Schwerpunkte und Nutzen für Besucher
Der Campus Additive.Innovationen ist die Forschungsstelle der Universität Bayreuth für additive Innovationen. Er bündelt in einzigartiger Weise die Expertise von rund 25 Lehrstühlen und Professuren sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Interdisziplinarität ist hier kein Schlagwort, sondern gelebter Alltag: Natur- und Ingenieurwissenschaften arbeiten Hand in Hand mit Rechts- und Wirtschaftswissenschaften; auch Felder wie Sport- und Afrikawissenschaften fließen ein, wenn es um gesellschaftliche, wirtschaftliche und regulatorische Fragen der Technologieeinführung geht. Inhaltlich spannt der CA.I den Bogen von Design, Werkstoffen und Prozessen über die Digitalisierung additiver Wertschöpfung bis zu Geschäftsmodellen, Normen und Rechtsfragen. Dadurch entsteht ein Think‑Tank, der neue Impulse für Forschung, Entwicklung und Transfer setzt und Unternehmen beim Einstieg in Additive Manufacturing systematisch begleitet – von der ersten Potenzialanalyse über die Bauteil- und Prozessoptimierung bis hin zur Implementierung in bestehende Produktionsketten.
Ein zentrales Merkmal des CA.I ist die Offenheit gegenüber der regionalen Wirtschaft. Speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind eingeladen, die Potenziale und Anwendungen der additiven Fertigung unmittelbar in Laboren und Technika auf dem Campus zu erleben. In Demonstrationen und Gesprächen werden konkrete Bauteilgeometrien, Materialkombinationen, Fertigungszeiten, Nachbearbeitungsstrategien und Qualitätskriterien diskutiert. Schulische, berufliche und wissenschaftliche Weiterbildung ist ein weiterer Baustein: In Kooperation mit der Campus‑Akademie der Universität Bayreuth sowie den regionalen Kammern entstehen zielgruppengerechte Angebote, die vom Grundlagenverständnis bis zu vertiefenden Prozessketten-Seminaren reichen. Für Besucherinnen und Besucher, die den CA.I als Veranstaltungsort nutzen, bedeutet das: ein kompaktes, gut erreichbares Ökosystem, in dem Veranstaltungen nie isoliert stehen, sondern stets in die Infrastruktur aus Forschungsanlagen, Expertise und Transferkanälen eingebettet sind. Der offizielle Kontakt- und Standortbezug des CA.I liegt an der Universitätsstraße 30 in 95447 Bayreuth – mitten auf dem urbanen Campus, der für kurze Wege zwischen Hörsälen, Laboren und Services bekannt ist.
Technologien und Ausstattung im Keylab Additive Innovationen: Vom Metall 3D‑Druck bis HSS
Als operative Speerspitze für Demonstrationen, Prototyping und Technologietransfer dient das Keylab Additive Innovationen (KAI) am Campus. Es ist im Erdgeschoss des Fraunhofer IPA (Universitätsstraße 9, 95448 Bayreuth) angesiedelt und bietet Zugang zu einem Maschinenpark, der industrielle und wissenschaftliche Anforderungen gleichermaßen abdeckt. Für den Metallbereich stehen Anlagen für das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen (L‑PBF) zur Verfügung, darunter eine SLM Solutions SLM 125 und eine Orlas Creator RA. Solche Systeme sind prädestiniert für funktional anspruchsvolle Bauteile aus Titan- oder Aluminiumlegierungen, etwa in Luft‑ und Raumfahrt, Medizintechnik oder dem Sondermaschinenbau. Auf der Polymerseite kommt High Speed Sintering (HSS) zum Einsatz – im Keylab mit einer Voxeljet VX200 HSS, die in offenen Parametern betrieben werden kann und damit Forschung und Prozessentwicklung auf Material- ebenso wie auf Anlagenseite ermöglicht. Der Fokus liegt u. a. auf der Qualifikation neuer Materialien, auf der Prozessoptimierung sowie auf der gezielten Steuerung und Gradierung von Werkstoffeigenschaften, beispielsweise Festigkeit und Transluzenz.
Für die Verarbeitung viskoser Medien wie Silikone und Elastomere ist eine Lynxter S300X verfügbar, die flexible, funktionale Bauteile – inklusive integrierbarer Sensorik oder auf Textilien aufgebrachter Strukturen – ermöglicht. Wenn es um schnelles, wirtschaftliches Prototyping geht, stehen im Keylab mehrere Systeme zur Verfügung: Sechs Bambulab X1 Carbon Combo erlauben aufgrund ihrer hohen Druckgeschwindigkeit und Mehrfarb-/Mehrmaterialoptionen den zügigen Aufbau aussagekräftiger Funktionsmuster, ein Ultimaker S5 ergänzt den Maschinenpark für präzise Polymerbauteile. Sämtliche Anlagen werden von Peripherie- und Messtechnik flankiert, die Prozessüberwachung, Analyse und Qualitätssicherung ermöglicht – wichtig sowohl für die Validierung von Demonstratorbauteilen im Rahmen von Events als auch für forschungsnahe Studien. Für Besucherinnen und Besucher heißt das konkret: Wer sich über State‑of‑the‑Art‑Technologien der additiven Fertigung informieren oder geeignete Verfahren für konkrete Bauteile evaluieren möchte, findet im Keylab eine realitätsnahe Umgebung, in der Maschinen, Materialcharakterisierung und Know‑how zusammenkommen. Die Kombination aus Metall‑L‑PBF, HSS‑Polymerverarbeitung, Silikon-/Elastomer‑Druck und schnellem Prototyping deckt ein breites Spektrum an Anwendungsszenarien ab – von Leichtbaukomponenten über funktionsintegrierte Bauteile bis hin zu Kleinserien mit hohen Oberflächenanforderungen.
Anfahrt und Parken: So kommen Sie entspannt zum Campus Additive.Innovationen
Die Anreise zum CA.I ist einfach. Mit dem Auto kommen Sie über die A9 (Nürnberg–Berlin) und nehmen die Ausfahrt Bayreuth‑Süd (AS 42). Ab dort sind es ungefähr 900 Meter geradeaus bis zur Abzweigung in die Universitätsstraße. Folgen Sie der Beschilderung 'Universität', dann gelangen Sie auf das Campusgelände. Direkt nach der Haupteinfahrt liegt rechterhand der große Parkplatz P1 (Bereich Audimax/Mensa/B9). Darüber hinaus stehen auf dem Campus eine große Anzahl kostenfreier Parkplätze zur Verfügung; sollten diese im Ausnahmefall nicht ausreichen, kann zusätzlich auf weitere Campusparkplätze ausgewichen werden. Für die Feinorientierung auf dem Gelände sorgen die gut sichtbaren Gebäudekürzel und Wegweiser, etwa zu den Gebäudeteilen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (FAN A–D) oder zu Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer‑Gebäude an der Universitätsstraße 9.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie das Gelände ebenfalls komfortabel. Vom Hauptbahnhof Bayreuth besteht eine Direktverbindung zum Campus über die Stadtbuslinie 316 (je nach Tageszeit und Taktung). Alternativ fahren Sie ab der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) mit den Linien 304 (Birken/Universität), 306 (Universität/Campus) oder 326 (Oberfrankenhalle/Campus) bis zur Haltestelle 'Mensa'. Auf dem Campus sind die Haltestellen 'Geowissenschaften' und 'Uni‑Verwaltung' verteilt, sodass die Wege zu Laboren und Veranstaltungsorten kurz bleiben. Wer zum Keylab Additive Innovationen (Universitätsstraße 9) möchte, orientiert sich an der Fraunhofer‑Beschilderung auf dem Campus. Für Besuchergruppen empfiehlt es sich, vorab den genauen Treffpunkt und das Labor festzulegen, da es keinen klassischen Saalplan gibt und Veranstaltungen zum Teil in unterschiedlichen Laborbereichen stattfinden. Bei Anlieferungen oder Vorführungen mit größeren Exponaten hilft das Team des Keylabs mit Informationen zu Zufahrten und sicheren Abläufen im Laborumfeld weiter.
Veranstaltungen, Programm und Formate: Vom Demotag bis 'Company Meets Campus'
Der CA.I versteht sich als offener Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis. Entsprechend vielfältig sind die Formate, mit denen additive Innovationen erlebbar gemacht werden: Labordemonstrationen, Vorträge, themenspezifische Workshops (z. B. zum Einstieg in HSS oder zur Qualifizierung neuer Pulverwerkstoffe), Transfer- und Netzwerkformate mit Partnern aus der Region sowie Weiterbildungsangebote in Zusammenarbeit mit der Campus‑Akademie. Termine werden auf den News‑Seiten des CA.I und der beteiligten Lehrstühle veröffentlicht; darüber hinaus bündelt der öffentliche Veranstaltungskalender der Universität Bayreuth campusweite Events, an denen sich interessierte Fachbesucher orientieren können. Ein exemplarisches Format war 'Company Meets Campus' am 7. Oktober 2025 im Keylab Additive Innovationen: Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen über moderne Produktionstechnologien und laufende Projekte; zugleich wurden Anlagen und Anwendungsbeispiele vorgestellt – ein guter Eindruck davon, wie der Campus als Veranstaltungsort Technologiehands‑on, Dialog und Wissenstransfer zusammenführt.
Auch jenseits individueller Events profitieren Besucherinnen und Besucher von der Infrastruktur: Durch die enge Verzahnung mit dem Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik und weiteren Partnern lässt sich jedes Event modular an Zielgruppen anpassen – von KMU‑Sprechstunden über Tech‑Deep‑Dives bis hin zu Formaten, die Studierende, Start‑ups und Industrie an einen Tisch bringen. Für die Planung gilt: Da Veranstaltungen teils in Laborumgebungen stattfinden, sind Sicherheitsunterweisungen, geschlossene Schuhe und bei Bedarf persönliche Schutzausrüstung einzuplanen; Details erhalten Teilnehmende mit der Einladung. Wer seinen Aufenthalt verlängern möchte, findet im Veranstaltungskalender der Universität zusätzliche öffentliche Vorträge, Messen oder Führungen, beispielsweise im Ökologisch‑Botanischen Garten auf dem Campus. So lässt sich ein Fachtermin am CA.I gut mit weiterem Campusprogramm verbinden.
Kooperationen, Weiterbildung und Transfer: Wie der CA.I Wissen in Wirkung verwandelt
Der CA.I ist mehr als ein Laborverbund – er ist ein Katalysator für Innovationen entlang der gesamten Prozesskette. In enger Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft – insbesondere mit KMU – werden additive Verfahren für reale Anwendungen industrialisiert. Das umfasst Bauteilidentifikation (Welche Komponenten eignen sich?), Design‑for‑AM (Topologie, Funktionsintegration, Leichtbau), Prozessauswahl (Metall‑L‑PBF, HSS, Extrusion), Parameter‑ und Materialentwicklung, Nachbearbeitung, Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf High Speed Sintering: Durch den Zugang zu einer Voxeljet VX200 HSS in einem Forschungsumfeld mit offenen Parametern können Materialien, Belichtungsstrategien und Prozessfenster systematisch untersucht werden – ein Alleinstellungsmerkmal, das praxisnahe Schulungen und Live‑Demos ermöglicht. Für Metallanwendungen stehen mit Anlagen wie der SLM Solutions SLM 125 und der Orlas Creator RA erprobte Systeme bereit, an denen sich die Besonderheiten des pulverbettbasierten Laserstrahlschmelzens demonstrieren lassen.
Weiterbildung wird am Campus Bayreuth großgeschrieben. In Dialog mit den regionalen Kammern und der Campus‑Akademie entstehen Angebote, die vom Einstieg in Additive Manufacturing über zertifizierbare Module bis hin zu maßgeschneiderten Inhouse‑Trainings reichen. Ergänzend bieten universitäre Strukturen wie 'Transfer und Innovation' den organisatorischen Rahmen für Kooperationsprojekte, vom geförderten Verbundvorhaben bis zum bilateralen Entwicklungsauftrag. Für Veranstalter bedeutet das: Inhalte lassen sich exakt auf Zielgruppen zuschneiden – beispielsweise 'Additive für den Mittelstand', 'Qualitätssicherung im HSS' oder 'Wirtschaftlichkeitsbewertung additiver Serienfertigung'. Besucherinnen und Besucher gewinnen dadurch nicht nur einen Überblick über Technologien, sondern konkrete, anwendungsnahe Erkenntnisse – vom Pulver über die Scanstrategie bis zur Prozessfähigkeit im Serieneinsatz. Die starke Stellung der Universität Bayreuth in nationalen und internationalen Rankings sowie die Auszeichnung als erfolgreiche junge Universität unterfüttern diesen Anspruch wissenschaftlich und organisatorisch.
Räume, Nutzung und Services: Was Sie für die Planung Ihres Besuchs wissen sollten
Der CA.I ist ein Forschungs- und Innovationscampus – und gerade deshalb als Veranstaltungsort so interessant. Anstatt eines einzigen Saals gibt es Labor- und Technikumflächen, Besprechungsbereiche und Demozonen. Formate werden passgenau dort platziert, wo Anlagen und Exponate den größten Mehrwert haben. Das Keylab Additive Innovationen im Erdgeschoss des Fraunhofer‑Gebäudes (Universitätsstraße 9) dient als erste Anlaufstelle für viele Demos, da hier Metall‑L‑PBF‑Anlagen, HSS‑Systeme, Silikon-/Elastomer‑Druck und FFF‑Prototyping räumlich gebündelt sind. Je nach Programmpunkt können weitere Campusbereiche einbezogen werden. Für Organisatorinnen und Organisatoren empfiehlt es sich, frühzeitig den Bedarf an Fläche, Stromanschlüssen, Medien- und Messtechnik sowie an Sicherheitsunterweisungen zu klären. Das Team vor Ort unterstützt dabei, Demonstrationsabläufe sicher zu gestalten, Wege für Besuchergruppen zu planen und bei Bedarf Schutzausrüstung bereitzustellen.
Der Campus ist barrierearm erschlossen und durch klare Wegeleitsysteme strukturiert. Für Anlieferungen und größere Exponate sind Zufahrtsmöglichkeiten in Absprache nutzbar; Details hängen vom jeweiligen Laborbereich ab. Verpflegungsangebote (Mensa, Cafeterien) liegen fußläufig, ebenso weitere Servicepunkte des Campus. Wer mit dem ÖPNV anreist, findet mit den Linien 304, 306 und 326 ab ZOH beziehungsweise der Direktlinie 316 ab Hauptbahnhof eine enge Taktung; die wichtigsten Haltestellen am Campus sind 'Geowissenschaften' und 'Uni‑Verwaltung', zur Orientierung in Richtung Universitätsstraße 30 (CA.I‑Kontaktadresse) und Universitätsstraße 9 (Keylab/Fraunhofer). Mit dem Pkw sind Parkplätze auf dem Campus in großer Zahl verfügbar, darunter P1 nahe Audimax/Mensa gleich nach der Haupteinfahrt. Da Laborveranstaltungen keine klassische Saalbestuhlung haben, empfiehlt es sich, bei Terminen mit längerer Verweildauer im Demobereich auf bequeme, labortaugliche Kleidung und geschlossenes Schuhwerk zu achten. Mit diesen Hinweisen wird Ihr Besuch am Campus Additive.Innovationen planbar – und vor allem fachlich gewinnbringend.
Quellen:
- Forschungsstelle für Additive Innovationen – Universität Bayreuth
- Campus Additive.Innovationen – Kontakt & Anreise
- Keylab Additive Innovationen – Universität Bayreuth
- Bayern Innovativ – Campus Additive.Innovationen (Profil & Ausstattung)
- Universitätsbibliothek Bayreuth – Anfahrtsbeschreibung (A9, ÖPNV, P1)
- Zentrale Studienberatung – Studieren & Leben (Parken, Bus 304/306/316/326)
- Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik – News: Company Meets Campus (07.10.2025)
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Campus Additive.Innovationen | Additive Manufacturing & Innovation
Der Campus Additive.Innovationen (CA.I) der Universität Bayreuth ist die zentrale Adresse in Oberfranken, wenn es um Forschung, Transfer und Weiterbildung rund um Additive Manufacturing geht. Als inter- und transdisziplinärer Verbund vereint der CA.I technische und nichttechnische Perspektiven, macht die Potenziale des 3D‑Drucks für Unternehmen greifbar und bietet passgenaue Formate vom Labordemotag bis zum Workshop. Organisatorisch ist der CA.I an der Universität Bayreuth verankert (Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth); praxisnaher Dreh- und Angelpunkt für Technologie-Demonstrationen ist das Keylab Additive Innovationen am Campus, im Erdgeschoss des Fraunhofer IPA, Universitätsstraße 9, 95448 Bayreuth. Dank der Lage unweit der A9 (Ausfahrt Bayreuth‑Süd) und der guten ÖPNV-Anbindung (u. a. Linien 304, 306, 316, 326) ist die Anreise unkompliziert, Parkplätze stehen campusweit in großer Zahl bereit. Die folgenden Abschnitte bündeln die wichtigsten Informationen aus erster Hand: Was macht den CA.I aus? Welche Anlagen stehen im Keylab? Wie funktioniert die Anreise? Welche Veranstaltungsformate erwarten Besucherinnen und Besucher – und wo findet man aktuelle Termine?
Campus Additive.Innovationen (CA.I): Netzwerk, Schwerpunkte und Nutzen für Besucher
Der Campus Additive.Innovationen ist die Forschungsstelle der Universität Bayreuth für additive Innovationen. Er bündelt in einzigartiger Weise die Expertise von rund 25 Lehrstühlen und Professuren sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Interdisziplinarität ist hier kein Schlagwort, sondern gelebter Alltag: Natur- und Ingenieurwissenschaften arbeiten Hand in Hand mit Rechts- und Wirtschaftswissenschaften; auch Felder wie Sport- und Afrikawissenschaften fließen ein, wenn es um gesellschaftliche, wirtschaftliche und regulatorische Fragen der Technologieeinführung geht. Inhaltlich spannt der CA.I den Bogen von Design, Werkstoffen und Prozessen über die Digitalisierung additiver Wertschöpfung bis zu Geschäftsmodellen, Normen und Rechtsfragen. Dadurch entsteht ein Think‑Tank, der neue Impulse für Forschung, Entwicklung und Transfer setzt und Unternehmen beim Einstieg in Additive Manufacturing systematisch begleitet – von der ersten Potenzialanalyse über die Bauteil- und Prozessoptimierung bis hin zur Implementierung in bestehende Produktionsketten.
Ein zentrales Merkmal des CA.I ist die Offenheit gegenüber der regionalen Wirtschaft. Speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind eingeladen, die Potenziale und Anwendungen der additiven Fertigung unmittelbar in Laboren und Technika auf dem Campus zu erleben. In Demonstrationen und Gesprächen werden konkrete Bauteilgeometrien, Materialkombinationen, Fertigungszeiten, Nachbearbeitungsstrategien und Qualitätskriterien diskutiert. Schulische, berufliche und wissenschaftliche Weiterbildung ist ein weiterer Baustein: In Kooperation mit der Campus‑Akademie der Universität Bayreuth sowie den regionalen Kammern entstehen zielgruppengerechte Angebote, die vom Grundlagenverständnis bis zu vertiefenden Prozessketten-Seminaren reichen. Für Besucherinnen und Besucher, die den CA.I als Veranstaltungsort nutzen, bedeutet das: ein kompaktes, gut erreichbares Ökosystem, in dem Veranstaltungen nie isoliert stehen, sondern stets in die Infrastruktur aus Forschungsanlagen, Expertise und Transferkanälen eingebettet sind. Der offizielle Kontakt- und Standortbezug des CA.I liegt an der Universitätsstraße 30 in 95447 Bayreuth – mitten auf dem urbanen Campus, der für kurze Wege zwischen Hörsälen, Laboren und Services bekannt ist.
Technologien und Ausstattung im Keylab Additive Innovationen: Vom Metall 3D‑Druck bis HSS
Als operative Speerspitze für Demonstrationen, Prototyping und Technologietransfer dient das Keylab Additive Innovationen (KAI) am Campus. Es ist im Erdgeschoss des Fraunhofer IPA (Universitätsstraße 9, 95448 Bayreuth) angesiedelt und bietet Zugang zu einem Maschinenpark, der industrielle und wissenschaftliche Anforderungen gleichermaßen abdeckt. Für den Metallbereich stehen Anlagen für das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen (L‑PBF) zur Verfügung, darunter eine SLM Solutions SLM 125 und eine Orlas Creator RA. Solche Systeme sind prädestiniert für funktional anspruchsvolle Bauteile aus Titan- oder Aluminiumlegierungen, etwa in Luft‑ und Raumfahrt, Medizintechnik oder dem Sondermaschinenbau. Auf der Polymerseite kommt High Speed Sintering (HSS) zum Einsatz – im Keylab mit einer Voxeljet VX200 HSS, die in offenen Parametern betrieben werden kann und damit Forschung und Prozessentwicklung auf Material- ebenso wie auf Anlagenseite ermöglicht. Der Fokus liegt u. a. auf der Qualifikation neuer Materialien, auf der Prozessoptimierung sowie auf der gezielten Steuerung und Gradierung von Werkstoffeigenschaften, beispielsweise Festigkeit und Transluzenz.
Für die Verarbeitung viskoser Medien wie Silikone und Elastomere ist eine Lynxter S300X verfügbar, die flexible, funktionale Bauteile – inklusive integrierbarer Sensorik oder auf Textilien aufgebrachter Strukturen – ermöglicht. Wenn es um schnelles, wirtschaftliches Prototyping geht, stehen im Keylab mehrere Systeme zur Verfügung: Sechs Bambulab X1 Carbon Combo erlauben aufgrund ihrer hohen Druckgeschwindigkeit und Mehrfarb-/Mehrmaterialoptionen den zügigen Aufbau aussagekräftiger Funktionsmuster, ein Ultimaker S5 ergänzt den Maschinenpark für präzise Polymerbauteile. Sämtliche Anlagen werden von Peripherie- und Messtechnik flankiert, die Prozessüberwachung, Analyse und Qualitätssicherung ermöglicht – wichtig sowohl für die Validierung von Demonstratorbauteilen im Rahmen von Events als auch für forschungsnahe Studien. Für Besucherinnen und Besucher heißt das konkret: Wer sich über State‑of‑the‑Art‑Technologien der additiven Fertigung informieren oder geeignete Verfahren für konkrete Bauteile evaluieren möchte, findet im Keylab eine realitätsnahe Umgebung, in der Maschinen, Materialcharakterisierung und Know‑how zusammenkommen. Die Kombination aus Metall‑L‑PBF, HSS‑Polymerverarbeitung, Silikon-/Elastomer‑Druck und schnellem Prototyping deckt ein breites Spektrum an Anwendungsszenarien ab – von Leichtbaukomponenten über funktionsintegrierte Bauteile bis hin zu Kleinserien mit hohen Oberflächenanforderungen.
Anfahrt und Parken: So kommen Sie entspannt zum Campus Additive.Innovationen
Die Anreise zum CA.I ist einfach. Mit dem Auto kommen Sie über die A9 (Nürnberg–Berlin) und nehmen die Ausfahrt Bayreuth‑Süd (AS 42). Ab dort sind es ungefähr 900 Meter geradeaus bis zur Abzweigung in die Universitätsstraße. Folgen Sie der Beschilderung 'Universität', dann gelangen Sie auf das Campusgelände. Direkt nach der Haupteinfahrt liegt rechterhand der große Parkplatz P1 (Bereich Audimax/Mensa/B9). Darüber hinaus stehen auf dem Campus eine große Anzahl kostenfreier Parkplätze zur Verfügung; sollten diese im Ausnahmefall nicht ausreichen, kann zusätzlich auf weitere Campusparkplätze ausgewichen werden. Für die Feinorientierung auf dem Gelände sorgen die gut sichtbaren Gebäudekürzel und Wegweiser, etwa zu den Gebäudeteilen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (FAN A–D) oder zu Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer‑Gebäude an der Universitätsstraße 9.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie das Gelände ebenfalls komfortabel. Vom Hauptbahnhof Bayreuth besteht eine Direktverbindung zum Campus über die Stadtbuslinie 316 (je nach Tageszeit und Taktung). Alternativ fahren Sie ab der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) mit den Linien 304 (Birken/Universität), 306 (Universität/Campus) oder 326 (Oberfrankenhalle/Campus) bis zur Haltestelle 'Mensa'. Auf dem Campus sind die Haltestellen 'Geowissenschaften' und 'Uni‑Verwaltung' verteilt, sodass die Wege zu Laboren und Veranstaltungsorten kurz bleiben. Wer zum Keylab Additive Innovationen (Universitätsstraße 9) möchte, orientiert sich an der Fraunhofer‑Beschilderung auf dem Campus. Für Besuchergruppen empfiehlt es sich, vorab den genauen Treffpunkt und das Labor festzulegen, da es keinen klassischen Saalplan gibt und Veranstaltungen zum Teil in unterschiedlichen Laborbereichen stattfinden. Bei Anlieferungen oder Vorführungen mit größeren Exponaten hilft das Team des Keylabs mit Informationen zu Zufahrten und sicheren Abläufen im Laborumfeld weiter.
Veranstaltungen, Programm und Formate: Vom Demotag bis 'Company Meets Campus'
Der CA.I versteht sich als offener Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis. Entsprechend vielfältig sind die Formate, mit denen additive Innovationen erlebbar gemacht werden: Labordemonstrationen, Vorträge, themenspezifische Workshops (z. B. zum Einstieg in HSS oder zur Qualifizierung neuer Pulverwerkstoffe), Transfer- und Netzwerkformate mit Partnern aus der Region sowie Weiterbildungsangebote in Zusammenarbeit mit der Campus‑Akademie. Termine werden auf den News‑Seiten des CA.I und der beteiligten Lehrstühle veröffentlicht; darüber hinaus bündelt der öffentliche Veranstaltungskalender der Universität Bayreuth campusweite Events, an denen sich interessierte Fachbesucher orientieren können. Ein exemplarisches Format war 'Company Meets Campus' am 7. Oktober 2025 im Keylab Additive Innovationen: Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen über moderne Produktionstechnologien und laufende Projekte; zugleich wurden Anlagen und Anwendungsbeispiele vorgestellt – ein guter Eindruck davon, wie der Campus als Veranstaltungsort Technologiehands‑on, Dialog und Wissenstransfer zusammenführt.
Auch jenseits individueller Events profitieren Besucherinnen und Besucher von der Infrastruktur: Durch die enge Verzahnung mit dem Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik und weiteren Partnern lässt sich jedes Event modular an Zielgruppen anpassen – von KMU‑Sprechstunden über Tech‑Deep‑Dives bis hin zu Formaten, die Studierende, Start‑ups und Industrie an einen Tisch bringen. Für die Planung gilt: Da Veranstaltungen teils in Laborumgebungen stattfinden, sind Sicherheitsunterweisungen, geschlossene Schuhe und bei Bedarf persönliche Schutzausrüstung einzuplanen; Details erhalten Teilnehmende mit der Einladung. Wer seinen Aufenthalt verlängern möchte, findet im Veranstaltungskalender der Universität zusätzliche öffentliche Vorträge, Messen oder Führungen, beispielsweise im Ökologisch‑Botanischen Garten auf dem Campus. So lässt sich ein Fachtermin am CA.I gut mit weiterem Campusprogramm verbinden.
Kooperationen, Weiterbildung und Transfer: Wie der CA.I Wissen in Wirkung verwandelt
Der CA.I ist mehr als ein Laborverbund – er ist ein Katalysator für Innovationen entlang der gesamten Prozesskette. In enger Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft – insbesondere mit KMU – werden additive Verfahren für reale Anwendungen industrialisiert. Das umfasst Bauteilidentifikation (Welche Komponenten eignen sich?), Design‑for‑AM (Topologie, Funktionsintegration, Leichtbau), Prozessauswahl (Metall‑L‑PBF, HSS, Extrusion), Parameter‑ und Materialentwicklung, Nachbearbeitung, Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf High Speed Sintering: Durch den Zugang zu einer Voxeljet VX200 HSS in einem Forschungsumfeld mit offenen Parametern können Materialien, Belichtungsstrategien und Prozessfenster systematisch untersucht werden – ein Alleinstellungsmerkmal, das praxisnahe Schulungen und Live‑Demos ermöglicht. Für Metallanwendungen stehen mit Anlagen wie der SLM Solutions SLM 125 und der Orlas Creator RA erprobte Systeme bereit, an denen sich die Besonderheiten des pulverbettbasierten Laserstrahlschmelzens demonstrieren lassen.
Weiterbildung wird am Campus Bayreuth großgeschrieben. In Dialog mit den regionalen Kammern und der Campus‑Akademie entstehen Angebote, die vom Einstieg in Additive Manufacturing über zertifizierbare Module bis hin zu maßgeschneiderten Inhouse‑Trainings reichen. Ergänzend bieten universitäre Strukturen wie 'Transfer und Innovation' den organisatorischen Rahmen für Kooperationsprojekte, vom geförderten Verbundvorhaben bis zum bilateralen Entwicklungsauftrag. Für Veranstalter bedeutet das: Inhalte lassen sich exakt auf Zielgruppen zuschneiden – beispielsweise 'Additive für den Mittelstand', 'Qualitätssicherung im HSS' oder 'Wirtschaftlichkeitsbewertung additiver Serienfertigung'. Besucherinnen und Besucher gewinnen dadurch nicht nur einen Überblick über Technologien, sondern konkrete, anwendungsnahe Erkenntnisse – vom Pulver über die Scanstrategie bis zur Prozessfähigkeit im Serieneinsatz. Die starke Stellung der Universität Bayreuth in nationalen und internationalen Rankings sowie die Auszeichnung als erfolgreiche junge Universität unterfüttern diesen Anspruch wissenschaftlich und organisatorisch.
Räume, Nutzung und Services: Was Sie für die Planung Ihres Besuchs wissen sollten
Der CA.I ist ein Forschungs- und Innovationscampus – und gerade deshalb als Veranstaltungsort so interessant. Anstatt eines einzigen Saals gibt es Labor- und Technikumflächen, Besprechungsbereiche und Demozonen. Formate werden passgenau dort platziert, wo Anlagen und Exponate den größten Mehrwert haben. Das Keylab Additive Innovationen im Erdgeschoss des Fraunhofer‑Gebäudes (Universitätsstraße 9) dient als erste Anlaufstelle für viele Demos, da hier Metall‑L‑PBF‑Anlagen, HSS‑Systeme, Silikon-/Elastomer‑Druck und FFF‑Prototyping räumlich gebündelt sind. Je nach Programmpunkt können weitere Campusbereiche einbezogen werden. Für Organisatorinnen und Organisatoren empfiehlt es sich, frühzeitig den Bedarf an Fläche, Stromanschlüssen, Medien- und Messtechnik sowie an Sicherheitsunterweisungen zu klären. Das Team vor Ort unterstützt dabei, Demonstrationsabläufe sicher zu gestalten, Wege für Besuchergruppen zu planen und bei Bedarf Schutzausrüstung bereitzustellen.
Der Campus ist barrierearm erschlossen und durch klare Wegeleitsysteme strukturiert. Für Anlieferungen und größere Exponate sind Zufahrtsmöglichkeiten in Absprache nutzbar; Details hängen vom jeweiligen Laborbereich ab. Verpflegungsangebote (Mensa, Cafeterien) liegen fußläufig, ebenso weitere Servicepunkte des Campus. Wer mit dem ÖPNV anreist, findet mit den Linien 304, 306 und 326 ab ZOH beziehungsweise der Direktlinie 316 ab Hauptbahnhof eine enge Taktung; die wichtigsten Haltestellen am Campus sind 'Geowissenschaften' und 'Uni‑Verwaltung', zur Orientierung in Richtung Universitätsstraße 30 (CA.I‑Kontaktadresse) und Universitätsstraße 9 (Keylab/Fraunhofer). Mit dem Pkw sind Parkplätze auf dem Campus in großer Zahl verfügbar, darunter P1 nahe Audimax/Mensa gleich nach der Haupteinfahrt. Da Laborveranstaltungen keine klassische Saalbestuhlung haben, empfiehlt es sich, bei Terminen mit längerer Verweildauer im Demobereich auf bequeme, labortaugliche Kleidung und geschlossenes Schuhwerk zu achten. Mit diesen Hinweisen wird Ihr Besuch am Campus Additive.Innovationen planbar – und vor allem fachlich gewinnbringend.
Quellen:
- Forschungsstelle für Additive Innovationen – Universität Bayreuth
- Campus Additive.Innovationen – Kontakt & Anreise
- Keylab Additive Innovationen – Universität Bayreuth
- Bayern Innovativ – Campus Additive.Innovationen (Profil & Ausstattung)
- Universitätsbibliothek Bayreuth – Anfahrtsbeschreibung (A9, ÖPNV, P1)
- Zentrale Studienberatung – Studieren & Leben (Parken, Bus 304/306/316/326)
- Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik – News: Company Meets Campus (07.10.2025)
Campus Additive.Innovationen | Additive Manufacturing & Innovation
Der Campus Additive.Innovationen (CA.I) der Universität Bayreuth ist die zentrale Adresse in Oberfranken, wenn es um Forschung, Transfer und Weiterbildung rund um Additive Manufacturing geht. Als inter- und transdisziplinärer Verbund vereint der CA.I technische und nichttechnische Perspektiven, macht die Potenziale des 3D‑Drucks für Unternehmen greifbar und bietet passgenaue Formate vom Labordemotag bis zum Workshop. Organisatorisch ist der CA.I an der Universität Bayreuth verankert (Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth); praxisnaher Dreh- und Angelpunkt für Technologie-Demonstrationen ist das Keylab Additive Innovationen am Campus, im Erdgeschoss des Fraunhofer IPA, Universitätsstraße 9, 95448 Bayreuth. Dank der Lage unweit der A9 (Ausfahrt Bayreuth‑Süd) und der guten ÖPNV-Anbindung (u. a. Linien 304, 306, 316, 326) ist die Anreise unkompliziert, Parkplätze stehen campusweit in großer Zahl bereit. Die folgenden Abschnitte bündeln die wichtigsten Informationen aus erster Hand: Was macht den CA.I aus? Welche Anlagen stehen im Keylab? Wie funktioniert die Anreise? Welche Veranstaltungsformate erwarten Besucherinnen und Besucher – und wo findet man aktuelle Termine?
Campus Additive.Innovationen (CA.I): Netzwerk, Schwerpunkte und Nutzen für Besucher
Der Campus Additive.Innovationen ist die Forschungsstelle der Universität Bayreuth für additive Innovationen. Er bündelt in einzigartiger Weise die Expertise von rund 25 Lehrstühlen und Professuren sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Interdisziplinarität ist hier kein Schlagwort, sondern gelebter Alltag: Natur- und Ingenieurwissenschaften arbeiten Hand in Hand mit Rechts- und Wirtschaftswissenschaften; auch Felder wie Sport- und Afrikawissenschaften fließen ein, wenn es um gesellschaftliche, wirtschaftliche und regulatorische Fragen der Technologieeinführung geht. Inhaltlich spannt der CA.I den Bogen von Design, Werkstoffen und Prozessen über die Digitalisierung additiver Wertschöpfung bis zu Geschäftsmodellen, Normen und Rechtsfragen. Dadurch entsteht ein Think‑Tank, der neue Impulse für Forschung, Entwicklung und Transfer setzt und Unternehmen beim Einstieg in Additive Manufacturing systematisch begleitet – von der ersten Potenzialanalyse über die Bauteil- und Prozessoptimierung bis hin zur Implementierung in bestehende Produktionsketten.
Ein zentrales Merkmal des CA.I ist die Offenheit gegenüber der regionalen Wirtschaft. Speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind eingeladen, die Potenziale und Anwendungen der additiven Fertigung unmittelbar in Laboren und Technika auf dem Campus zu erleben. In Demonstrationen und Gesprächen werden konkrete Bauteilgeometrien, Materialkombinationen, Fertigungszeiten, Nachbearbeitungsstrategien und Qualitätskriterien diskutiert. Schulische, berufliche und wissenschaftliche Weiterbildung ist ein weiterer Baustein: In Kooperation mit der Campus‑Akademie der Universität Bayreuth sowie den regionalen Kammern entstehen zielgruppengerechte Angebote, die vom Grundlagenverständnis bis zu vertiefenden Prozessketten-Seminaren reichen. Für Besucherinnen und Besucher, die den CA.I als Veranstaltungsort nutzen, bedeutet das: ein kompaktes, gut erreichbares Ökosystem, in dem Veranstaltungen nie isoliert stehen, sondern stets in die Infrastruktur aus Forschungsanlagen, Expertise und Transferkanälen eingebettet sind. Der offizielle Kontakt- und Standortbezug des CA.I liegt an der Universitätsstraße 30 in 95447 Bayreuth – mitten auf dem urbanen Campus, der für kurze Wege zwischen Hörsälen, Laboren und Services bekannt ist.
Technologien und Ausstattung im Keylab Additive Innovationen: Vom Metall 3D‑Druck bis HSS
Als operative Speerspitze für Demonstrationen, Prototyping und Technologietransfer dient das Keylab Additive Innovationen (KAI) am Campus. Es ist im Erdgeschoss des Fraunhofer IPA (Universitätsstraße 9, 95448 Bayreuth) angesiedelt und bietet Zugang zu einem Maschinenpark, der industrielle und wissenschaftliche Anforderungen gleichermaßen abdeckt. Für den Metallbereich stehen Anlagen für das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen (L‑PBF) zur Verfügung, darunter eine SLM Solutions SLM 125 und eine Orlas Creator RA. Solche Systeme sind prädestiniert für funktional anspruchsvolle Bauteile aus Titan- oder Aluminiumlegierungen, etwa in Luft‑ und Raumfahrt, Medizintechnik oder dem Sondermaschinenbau. Auf der Polymerseite kommt High Speed Sintering (HSS) zum Einsatz – im Keylab mit einer Voxeljet VX200 HSS, die in offenen Parametern betrieben werden kann und damit Forschung und Prozessentwicklung auf Material- ebenso wie auf Anlagenseite ermöglicht. Der Fokus liegt u. a. auf der Qualifikation neuer Materialien, auf der Prozessoptimierung sowie auf der gezielten Steuerung und Gradierung von Werkstoffeigenschaften, beispielsweise Festigkeit und Transluzenz.
Für die Verarbeitung viskoser Medien wie Silikone und Elastomere ist eine Lynxter S300X verfügbar, die flexible, funktionale Bauteile – inklusive integrierbarer Sensorik oder auf Textilien aufgebrachter Strukturen – ermöglicht. Wenn es um schnelles, wirtschaftliches Prototyping geht, stehen im Keylab mehrere Systeme zur Verfügung: Sechs Bambulab X1 Carbon Combo erlauben aufgrund ihrer hohen Druckgeschwindigkeit und Mehrfarb-/Mehrmaterialoptionen den zügigen Aufbau aussagekräftiger Funktionsmuster, ein Ultimaker S5 ergänzt den Maschinenpark für präzise Polymerbauteile. Sämtliche Anlagen werden von Peripherie- und Messtechnik flankiert, die Prozessüberwachung, Analyse und Qualitätssicherung ermöglicht – wichtig sowohl für die Validierung von Demonstratorbauteilen im Rahmen von Events als auch für forschungsnahe Studien. Für Besucherinnen und Besucher heißt das konkret: Wer sich über State‑of‑the‑Art‑Technologien der additiven Fertigung informieren oder geeignete Verfahren für konkrete Bauteile evaluieren möchte, findet im Keylab eine realitätsnahe Umgebung, in der Maschinen, Materialcharakterisierung und Know‑how zusammenkommen. Die Kombination aus Metall‑L‑PBF, HSS‑Polymerverarbeitung, Silikon-/Elastomer‑Druck und schnellem Prototyping deckt ein breites Spektrum an Anwendungsszenarien ab – von Leichtbaukomponenten über funktionsintegrierte Bauteile bis hin zu Kleinserien mit hohen Oberflächenanforderungen.
Anfahrt und Parken: So kommen Sie entspannt zum Campus Additive.Innovationen
Die Anreise zum CA.I ist einfach. Mit dem Auto kommen Sie über die A9 (Nürnberg–Berlin) und nehmen die Ausfahrt Bayreuth‑Süd (AS 42). Ab dort sind es ungefähr 900 Meter geradeaus bis zur Abzweigung in die Universitätsstraße. Folgen Sie der Beschilderung 'Universität', dann gelangen Sie auf das Campusgelände. Direkt nach der Haupteinfahrt liegt rechterhand der große Parkplatz P1 (Bereich Audimax/Mensa/B9). Darüber hinaus stehen auf dem Campus eine große Anzahl kostenfreier Parkplätze zur Verfügung; sollten diese im Ausnahmefall nicht ausreichen, kann zusätzlich auf weitere Campusparkplätze ausgewichen werden. Für die Feinorientierung auf dem Gelände sorgen die gut sichtbaren Gebäudekürzel und Wegweiser, etwa zu den Gebäudeteilen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (FAN A–D) oder zu Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer‑Gebäude an der Universitätsstraße 9.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie das Gelände ebenfalls komfortabel. Vom Hauptbahnhof Bayreuth besteht eine Direktverbindung zum Campus über die Stadtbuslinie 316 (je nach Tageszeit und Taktung). Alternativ fahren Sie ab der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) mit den Linien 304 (Birken/Universität), 306 (Universität/Campus) oder 326 (Oberfrankenhalle/Campus) bis zur Haltestelle 'Mensa'. Auf dem Campus sind die Haltestellen 'Geowissenschaften' und 'Uni‑Verwaltung' verteilt, sodass die Wege zu Laboren und Veranstaltungsorten kurz bleiben. Wer zum Keylab Additive Innovationen (Universitätsstraße 9) möchte, orientiert sich an der Fraunhofer‑Beschilderung auf dem Campus. Für Besuchergruppen empfiehlt es sich, vorab den genauen Treffpunkt und das Labor festzulegen, da es keinen klassischen Saalplan gibt und Veranstaltungen zum Teil in unterschiedlichen Laborbereichen stattfinden. Bei Anlieferungen oder Vorführungen mit größeren Exponaten hilft das Team des Keylabs mit Informationen zu Zufahrten und sicheren Abläufen im Laborumfeld weiter.
Veranstaltungen, Programm und Formate: Vom Demotag bis 'Company Meets Campus'
Der CA.I versteht sich als offener Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis. Entsprechend vielfältig sind die Formate, mit denen additive Innovationen erlebbar gemacht werden: Labordemonstrationen, Vorträge, themenspezifische Workshops (z. B. zum Einstieg in HSS oder zur Qualifizierung neuer Pulverwerkstoffe), Transfer- und Netzwerkformate mit Partnern aus der Region sowie Weiterbildungsangebote in Zusammenarbeit mit der Campus‑Akademie. Termine werden auf den News‑Seiten des CA.I und der beteiligten Lehrstühle veröffentlicht; darüber hinaus bündelt der öffentliche Veranstaltungskalender der Universität Bayreuth campusweite Events, an denen sich interessierte Fachbesucher orientieren können. Ein exemplarisches Format war 'Company Meets Campus' am 7. Oktober 2025 im Keylab Additive Innovationen: Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen über moderne Produktionstechnologien und laufende Projekte; zugleich wurden Anlagen und Anwendungsbeispiele vorgestellt – ein guter Eindruck davon, wie der Campus als Veranstaltungsort Technologiehands‑on, Dialog und Wissenstransfer zusammenführt.
Auch jenseits individueller Events profitieren Besucherinnen und Besucher von der Infrastruktur: Durch die enge Verzahnung mit dem Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik und weiteren Partnern lässt sich jedes Event modular an Zielgruppen anpassen – von KMU‑Sprechstunden über Tech‑Deep‑Dives bis hin zu Formaten, die Studierende, Start‑ups und Industrie an einen Tisch bringen. Für die Planung gilt: Da Veranstaltungen teils in Laborumgebungen stattfinden, sind Sicherheitsunterweisungen, geschlossene Schuhe und bei Bedarf persönliche Schutzausrüstung einzuplanen; Details erhalten Teilnehmende mit der Einladung. Wer seinen Aufenthalt verlängern möchte, findet im Veranstaltungskalender der Universität zusätzliche öffentliche Vorträge, Messen oder Führungen, beispielsweise im Ökologisch‑Botanischen Garten auf dem Campus. So lässt sich ein Fachtermin am CA.I gut mit weiterem Campusprogramm verbinden.
Kooperationen, Weiterbildung und Transfer: Wie der CA.I Wissen in Wirkung verwandelt
Der CA.I ist mehr als ein Laborverbund – er ist ein Katalysator für Innovationen entlang der gesamten Prozesskette. In enger Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft – insbesondere mit KMU – werden additive Verfahren für reale Anwendungen industrialisiert. Das umfasst Bauteilidentifikation (Welche Komponenten eignen sich?), Design‑for‑AM (Topologie, Funktionsintegration, Leichtbau), Prozessauswahl (Metall‑L‑PBF, HSS, Extrusion), Parameter‑ und Materialentwicklung, Nachbearbeitung, Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf High Speed Sintering: Durch den Zugang zu einer Voxeljet VX200 HSS in einem Forschungsumfeld mit offenen Parametern können Materialien, Belichtungsstrategien und Prozessfenster systematisch untersucht werden – ein Alleinstellungsmerkmal, das praxisnahe Schulungen und Live‑Demos ermöglicht. Für Metallanwendungen stehen mit Anlagen wie der SLM Solutions SLM 125 und der Orlas Creator RA erprobte Systeme bereit, an denen sich die Besonderheiten des pulverbettbasierten Laserstrahlschmelzens demonstrieren lassen.
Weiterbildung wird am Campus Bayreuth großgeschrieben. In Dialog mit den regionalen Kammern und der Campus‑Akademie entstehen Angebote, die vom Einstieg in Additive Manufacturing über zertifizierbare Module bis hin zu maßgeschneiderten Inhouse‑Trainings reichen. Ergänzend bieten universitäre Strukturen wie 'Transfer und Innovation' den organisatorischen Rahmen für Kooperationsprojekte, vom geförderten Verbundvorhaben bis zum bilateralen Entwicklungsauftrag. Für Veranstalter bedeutet das: Inhalte lassen sich exakt auf Zielgruppen zuschneiden – beispielsweise 'Additive für den Mittelstand', 'Qualitätssicherung im HSS' oder 'Wirtschaftlichkeitsbewertung additiver Serienfertigung'. Besucherinnen und Besucher gewinnen dadurch nicht nur einen Überblick über Technologien, sondern konkrete, anwendungsnahe Erkenntnisse – vom Pulver über die Scanstrategie bis zur Prozessfähigkeit im Serieneinsatz. Die starke Stellung der Universität Bayreuth in nationalen und internationalen Rankings sowie die Auszeichnung als erfolgreiche junge Universität unterfüttern diesen Anspruch wissenschaftlich und organisatorisch.
Räume, Nutzung und Services: Was Sie für die Planung Ihres Besuchs wissen sollten
Der CA.I ist ein Forschungs- und Innovationscampus – und gerade deshalb als Veranstaltungsort so interessant. Anstatt eines einzigen Saals gibt es Labor- und Technikumflächen, Besprechungsbereiche und Demozonen. Formate werden passgenau dort platziert, wo Anlagen und Exponate den größten Mehrwert haben. Das Keylab Additive Innovationen im Erdgeschoss des Fraunhofer‑Gebäudes (Universitätsstraße 9) dient als erste Anlaufstelle für viele Demos, da hier Metall‑L‑PBF‑Anlagen, HSS‑Systeme, Silikon-/Elastomer‑Druck und FFF‑Prototyping räumlich gebündelt sind. Je nach Programmpunkt können weitere Campusbereiche einbezogen werden. Für Organisatorinnen und Organisatoren empfiehlt es sich, frühzeitig den Bedarf an Fläche, Stromanschlüssen, Medien- und Messtechnik sowie an Sicherheitsunterweisungen zu klären. Das Team vor Ort unterstützt dabei, Demonstrationsabläufe sicher zu gestalten, Wege für Besuchergruppen zu planen und bei Bedarf Schutzausrüstung bereitzustellen.
Der Campus ist barrierearm erschlossen und durch klare Wegeleitsysteme strukturiert. Für Anlieferungen und größere Exponate sind Zufahrtsmöglichkeiten in Absprache nutzbar; Details hängen vom jeweiligen Laborbereich ab. Verpflegungsangebote (Mensa, Cafeterien) liegen fußläufig, ebenso weitere Servicepunkte des Campus. Wer mit dem ÖPNV anreist, findet mit den Linien 304, 306 und 326 ab ZOH beziehungsweise der Direktlinie 316 ab Hauptbahnhof eine enge Taktung; die wichtigsten Haltestellen am Campus sind 'Geowissenschaften' und 'Uni‑Verwaltung', zur Orientierung in Richtung Universitätsstraße 30 (CA.I‑Kontaktadresse) und Universitätsstraße 9 (Keylab/Fraunhofer). Mit dem Pkw sind Parkplätze auf dem Campus in großer Zahl verfügbar, darunter P1 nahe Audimax/Mensa gleich nach der Haupteinfahrt. Da Laborveranstaltungen keine klassische Saalbestuhlung haben, empfiehlt es sich, bei Terminen mit längerer Verweildauer im Demobereich auf bequeme, labortaugliche Kleidung und geschlossenes Schuhwerk zu achten. Mit diesen Hinweisen wird Ihr Besuch am Campus Additive.Innovationen planbar – und vor allem fachlich gewinnbringend.
Quellen:
- Forschungsstelle für Additive Innovationen – Universität Bayreuth
- Campus Additive.Innovationen – Kontakt & Anreise
- Keylab Additive Innovationen – Universität Bayreuth
- Bayern Innovativ – Campus Additive.Innovationen (Profil & Ausstattung)
- Universitätsbibliothek Bayreuth – Anfahrtsbeschreibung (A9, ÖPNV, P1)
- Zentrale Studienberatung – Studieren & Leben (Parken, Bus 304/306/316/326)
- Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik – News: Company Meets Campus (07.10.2025)
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